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Heute wurd verlautbart, dass sich der RWE Konzern am solarthermischen Kraftwerk Andasol 3 beteiligen will. Die gesamte Investitionsumme wurde nich näher beziffert jedoch wurden in der Vergangenheit bei einer Pressekonferenz Gesamtkosten in der Höhe von etwa 300 Millionen Euro genannt. Dazu kämen noch diverse Entwicklungskosten und Grundstückskosten sowie Abgaben und Steuern. In Branchenkreisen spricht man von 12,5% die RWE übernehmen soll.

Bei dem Andasol Projekt handelt es sich um das erste sogenannte Parabolrinnen Kraftwerk in Europe. Das Gesamtprojekt Andasol soll rund eine halbe Million Menschen mit Solarstrom versorgen. Andasol 1 ging am 1. Juli ans Netz, Anasol 2 soll noch in diesem Jahr folgen und die Fertigstellung für das Andasol 3 Projekt ist für 2011 geplant

Die Technologie der Solarthermie unterscheidet sich grundlegend von der verbreiteten Photovoltaik Technologie.

Anstatt das einfallende Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umzuwandeln, werden dabei die Sonnenstrahlen mittels riesiger Spiegel auf ein mit Flüssigkeit gefülltes Rohr gebündelt. Die Flüssigkeit wird dadurch erhitzt und damit in einem angeschlossenen Kraftwerk Wasserdampf erzeugt, der eine Turbine zur Stromerzeugung antreibt. Der Vorteil der Technologie wird darin gesehen, dass über den Einsatz von Wärmespeichern Strom auch in Zeiten ohne Sonnenstrahlung erzeugt werden kann.

Der Geschäftsführer der RWE Innogy will zukünftig neben Wasser, Wind und Biomasse verstärkt auf die neue Technologie setzen. Eine neue Initiative deutscher Unternehmen will ebenfalls prüfen ob es in den Wüsten Nodafrikas Sinn macht, solche Anlage auch dort zu installieren.

Forschungsinstitut ZSW erlangt mit Verfahren in vorindustrieller Produktion 19,6 Prozent Wirkungsgrad für CIS-Solarzellen.

Die Dünnschicht-Photovoltaik ist durch neue Fortschritte weiter auf Siegeszug. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) Baden-Württemberg übertrug eine erforschte effizientere Beschichtungstechnik auf die vorindustrielle Fertigung und stellte einen neuen Europa-Rekord beim Wirkungsgrad auf: 19,6 Prozent bei Dünnschicht-Solarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIS oder CIGS) erreichte das Zentrum in einem mehrstufigen Durchlaufprozess mit einer automatisierten Beschichtungsanlage. Zertifiziert wurden die neuen Ergebnisse vom Fraunhofer ISE. Diesen Beitrag weiterlesen »

Trotz Dauerfrost keine Probleme mit Paradigma AquaSolar-Anlage auf Dresdner Hütte am Stubaigletscher.

Fünf Monate lang lief die höchst gelegene (2.308 Meter Höhe) AquaSolar-Anlage in der Testphase reibungslos und wurde Ende Februar von Hans-Jög Hofer, der die Dresdner Hütte am Stubaiergletscher betreibt, übernommen. Die Großanlage versorgt die Hütte des Deutschen Alpenvereins mit Warmwasser und funktioniert trotz andauernder Minusgrade absolut problemlos. Diesen Beitrag weiterlesen »

30 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland und Europa sollen bis 2020 aus dezentralen Kleinkraftwerken in Privathaushalten gewonnen werden.

Nachbarschaftsstromnetze sind fast völlig autark, vom allgemeinen Stromnetz muss nur zum Ausgleich von Spitzenverbrauch Energie bezogen werden. Außerdem helfen die Kleinkraftwerke beim Stromsparen, und zwar bis zu 40 Prozent. All das ergab die Studie „Zukunftsfaktoren 2020“, die Steria Mummert Consulting mit Lünendong und der Future Management Group durchführte. Diesen Beitrag weiterlesen »