Artikel-Schlagworte: „klimawandel“

Neueste Studie zeigt lebensbedrohende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.

Manuel Graf, Klimasprecher von GLOBAL 2000, bemüht sich gar nicht erst, die Tatsachen schön zu reden: „Die nächste globale Krise, nämlich die Klimakrise, wird Menschenleben kosten.“ Es ist nicht die erste Warnung dieser Art, und voraussichtlich auch nicht die letzte. Doch die Scheuklappenmentalität ist in unserer Gesellschaft so tief geprägt, dass Viele immer noch aus Angst bei diesen Themen lieber weghören oder Fakten herunterspielen. Die neu veröffentlichte Studie ist eine Chance, endlich aufzuwachen und aktiv zu werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

So lautet der klare Apell der internationalen Städtekommission.

Vergangene Woche tagte die internationale Städtekommission des World Future Council (WFC) und der Hamburger HafenCity Universität (HCU) im Hamburg. Der Abschlussbericht: Die Städte sind noch lange nicht gerüstet für den Klimawandel und die Energiewende. Es besteht dringender Handlungsbedarf in den Ballungszentren, die als Hauptverantwortliche für den Klimawandel gerade stehen müssen. Sowohl in den Industrieländern, als auch zunehmend in Entwicklungsländern sind die Städte fast ausschließlich von fossilen Brennstoffen abhängig – ganze 80% aller Rohstoffe werden in den Städten verbraucht, und immer noch sind die Zentren nicht gewappnet für die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen. Die Internationale Expertenrunde fordert eine drastische Beschleunigung der Umstrukturierung zu 100% Alternativenergie. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) stellt auf der Hannovermesse zwei Projekte der neuesten Innovation aus der Welt der erneuerbaren Energien vor: Pflanzenkohle als alternativer Energieträger für Heizungen, die den energetischen Eigenschaften von Braunkohle entspricht. Insgesamt ist die Stiftung mit neun Projekten zur Förderung von Klimaschutz und Energieeinsatz in industriellen Prozessen auf der weltgrößten Investitionsgütermesse in Hannover vertreten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Horrorszenario Klimawandel

Wissenschaftler schlagen Alarm: Neue Studien belegen, dass die Folgen des Klimawandels noch weitaus schlimmer sein können, wenn man nicht jetzt rasch handelt. Eine Forschungsgruppe rund um Stephanie Schneider von der University of Stanford warnt vor den besorgniserregenden Klimawerten die wir bereits jetzt verzeichnen.

Es zeige sich, dass vor allem sensible Ökosysteme wie tropische Korallenriffe empfindlicher auf die globale Erwärmung und den Anstieg der Kohlendioxidwerte reagieren als bisher angenommen. Die Klimaforscher beobachteten zum Beispiel eine dramatische Versteppung des Amazonas-Regenwaldes, dessen Rodung dem Boden auf ewig Mineralstoffe entziehe. Ein neuer Regenwald könne dort nicht mehr wachsen. Außerdem muss das Schmelzen des Grönlandeises aus Sicht der Experten neu eingeschätzt werden. Auf Grundlage aktueller Daten könnte es sich viel schneller zurückziehen als erwartet.

Allerdings gibt es auch neue Studien, die vor allzu dramatischen Prognosen warnen, weil die Gletscher nach Zeiten schneller Bewegung auch wieder zur Ruhe kommen könnten.

Interessant ist auch die Tatsache, dass die Erde noch mindestens 1000 Jahre leiden muss, auch wenn wir ab dem morgigen Tag kein Kohlendioxid mehr ausstoßen würden.

Laut Experten sind die derzeitigen Maßnahmen ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Staatengemeinschaft muss sich bei der Weltklimakonferent am Ende dieses Jahres unbedingt einig werden und an einem Strang ziehen. Die Folgen wären nicht auszudenken, wenn wir noch länger einfach nur zusehen, so PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber