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Horrorszenario Klimawandel

Wissenschaftler schlagen Alarm: Neue Studien belegen, dass die Folgen des Klimawandels noch weitaus schlimmer sein können, wenn man nicht jetzt rasch handelt. Eine Forschungsgruppe rund um Stephanie Schneider von der University of Stanford warnt vor den besorgniserregenden Klimawerten die wir bereits jetzt verzeichnen.

Es zeige sich, dass vor allem sensible Ökosysteme wie tropische Korallenriffe empfindlicher auf die globale Erwärmung und den Anstieg der Kohlendioxidwerte reagieren als bisher angenommen. Die Klimaforscher beobachteten zum Beispiel eine dramatische Versteppung des Amazonas-Regenwaldes, dessen Rodung dem Boden auf ewig Mineralstoffe entziehe. Ein neuer Regenwald könne dort nicht mehr wachsen. Außerdem muss das Schmelzen des Grönlandeises aus Sicht der Experten neu eingeschätzt werden. Auf Grundlage aktueller Daten könnte es sich viel schneller zurückziehen als erwartet.

Allerdings gibt es auch neue Studien, die vor allzu dramatischen Prognosen warnen, weil die Gletscher nach Zeiten schneller Bewegung auch wieder zur Ruhe kommen könnten.

Interessant ist auch die Tatsache, dass die Erde noch mindestens 1000 Jahre leiden muss, auch wenn wir ab dem morgigen Tag kein Kohlendioxid mehr ausstoßen würden.

Laut Experten sind die derzeitigen Maßnahmen ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Staatengemeinschaft muss sich bei der Weltklimakonferent am Ende dieses Jahres unbedingt einig werden und an einem Strang ziehen. Die Folgen wären nicht auszudenken, wenn wir noch länger einfach nur zusehen, so PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber