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	<title>Heizweb.de &#187; Atomstrom</title>
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	<description>Pellets, Klimaschutz, Sanierung, Heizung und vieles mehr.</description>
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		<title>Betrug der Energiekonzerne: Atomstrom wird als „&#214;kostrom“ verkauft</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 09:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
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		<description><![CDATA[Greenpeace deckt in einer Studie auf, wie die Konzerne Mogelpackungen an den Kunden bringen
Empörend sind die Ergebnisse einer Studie, mit der Greenpeace den Energiewissenschaftler Uwe Leprich, Professor der Hochschule Saarbrücken, beauftragt hat: Zahlreiche Stromanbieter in Deutschland blenden ihre Kunden mit Produkten, auf denen zwar „Ökostrom“ drauf steht, aber herkömmlicher Strom drin ist. Möglich macht das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Greenpeace deckt in einer Studie auf, wie die Konzerne Mogelpackungen an den Kunden bringen</strong></p>
<p>Empörend sind die Ergebnisse einer Studie, mit der Greenpeace den Energiewissenschaftler Uwe Leprich, Professor der Hochschule Saarbrücken, beauftragt hat: Zahlreiche Stromanbieter in Deutschland blenden ihre Kunden mit Produkten, auf denen zwar „<strong>Ökostrom</strong>“ drauf steht, aber herkömmlicher Strom drin ist. Möglich macht das der Handel mit Herkunftsnachweisen, auf dem viele Ökostrom-Geschäftsmodelle der Konzerne basieren, beispielsweise RECS-Zertifikate (diese kennzeichnen Strom aus erneuerbaren Energien). Ein Unternehmen kauft dabei einfach billige Nachweise für <strong>Öko-Strom</strong> aus Wasserkraft in Skandinavien, aber nicht den Strom selbst. Mit den Zertifikaten wird der konventionelle Strom in Deutschland dann schlicht zu Ökostrom umdeklariert und der umweltbewusste Kunde in die Falle gelockt.<span id="more-327"></span></p>
<p>Die zwei Kernkriterien der Greenpeacestudie für echte Ökostromangebote lauten „Investition des Stromanbieters in neue <strong>Öko-Kraftwerke</strong>“ und „detaillierte Information über die tatsächliche Herkunft des Stroms“. Aufgrund des Verwirrspiels, das durch die vielen verschiedenen undurchsichtigen Zertifikate herrscht, empfiehlt die Studie, ein einheitliches Label für Ökostrom-Produkte einzuführen. Solange es kein solches Label gibt, gilt für den Kunden: Genau hinsehen und die Anbieter prüfen. Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace dazu: „Es gibt mittlerweile sehr viele Trittbrettfahrer auf dem Strommarkt. Besonders dreist versucht der Energiekonzern RWE, seine Kunden hinters Licht zu führen. Wer glaubt, Atomstrom sei ökologisch, ist auf die gezielte Kampagne der Atomlobby reingefallen.“ Gemeint ist die große RWE-Kampagne, in der der Energiekonzern mit dem so genannten „Pro-Klima“-Tarif <strong>Atomstrom</strong> als Ökostrom bewirbt.</p>
<p>Böhling warnt weiter vor dem Greenwashing vieler Energiekonzerne: „Wenn ganze Städtze, so wie es in Kassel, Friedrichshafen und Saarbrücken der Fall war, ohne Aufpreis über Nacht auf Ökostrom umstellen, sollten die Kunden stutzig werden. Jedem muss bewusst sein, dass es Öko-Strom nicht zum Nulltarif gibt. Schließlich ist er mit zusätzlichen Investitionen in umweltfreundliche Kraftwerke verbunden.“</p>
<p>Wie man als Kunde sicher guten Ökostrom bekommt, verrät die Studie den Kunden auch. Und zwar wird der von solchen Unternehmen angeboten, die sich auf den Ausbau umweltfreundlicher Kraftwerke konzentrieren, ohne Atom- und Kohlestrom. Weitere Empfehlungen und Informationen von Ökostrom-Anbietern gibt es bei der gemeinsamen Initiative mehrerer Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen „<strong>Atomausstieg</strong> selber machen.“<br />
Quelle: dailynet.de</p>
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		<title>SPD: Versch&#228;rfte Bedingungen f&#252;r Atom-Energie</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 18:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraftwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Energiepolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[SPD verlangt Sondersteuer auf Atomstrom und Ausstieg von Alt-Reaktoren bis 2013
Die SPD kündigt in einem Entwurf für das Wahlprogramm eine schärfere Energie- und Umweltpolitik an. Die Sozialdemokraten fordern, dass alle Alt-Reaktoren bis 2013 vom Netz genommen werden, da sie durch veraltete Technik ein Sicherheitsrisiko und auch ein potentielles Ziel für Terroranschläge bieten.

Nun will die SPD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SPD verlangt Sondersteuer auf Atomstrom und Ausstieg von Alt-Reaktoren bis 2013</strong></p>
<p>Die SPD kündigt in einem Entwurf für das Wahlprogramm eine schärfere Energie- und <strong>Umweltpolitik</strong> an. Die Sozialdemokraten fordern, dass alle Alt-Reaktoren bis 2013 vom Netz genommen werden, da sie durch veraltete Technik ein Sicherheitsrisiko und auch ein potentielles Ziel für Terroranschläge bieten.</p>
<p><span id="more-309"></span></p>
<p>Nun will die SPD im Wahlkampf offensiv auf die Themen Energie und Umwelt setzen, um sich von ihrem jetzigen Koalitionspartner CDU/CSU deutlicher abzuheben. Als Zugpferd hierbei soll Bundesumweltminister Sigmar Gabriel fungieren. Dessen Erhebung, mittels einer Kernstoffbrennsteuer die Monopolgewinne aus subventionierten Kernkraftwerken zu reduzieren, haben die Sozialdemokraten laut Handelsblatt ebenfalls in ihren Entwurf übernommen. Mit einer Pressemitteilung vom 11. März 2009 reagierte die Atomlobby entrüstet auf diese Forderung und wirft Gabriel vor, mit einer solchen Besteuerung die Vereinbarung zum <strong>Atomausstieg</strong> zwischen Energieversorgern und der rot-grünen Bundesregierung von 2000 zu brechen. Die SPD hält an ihrer Position fest und weist das Atomforum darauf hin, dass dieses mit ständigen Ansprüchen auf längere Laufzeiten entgegen dem geschlossenen Konsens gehandelt hätte. Im selben Atemzug klagt die Partei die Union an, sie habe die Atomlobby dabei unterstützt.</p>
<p>Die SPD zudem einen Zusammenschluss der großen Energiekonzerne EnBW zu einer Deutschen Netz AG. An dieser AG solle der Bund eine Mindestbeteiligung von geringstenfalls 25,1 Prozent haben. Nach aktuellen Wahlumfragen ist diese Vorstellung jedoch noch eine Utopie, denn die Durchführung ließe sich nur mit einer &#8211; sehr unwahrscheinlichen &#8211; Mehrheit von Rot-Grün umsetzen.</p>
<p>Die vom Handelsblatt angekündigte Zielsetzung der SPD, alle Alt-Reaktoren bereits bis 2013 vom Netz zu nehmen, geht über den geltenden Atomausstiegs-Vertrag hinaus. Im aktuellen Atomgesetz wird zwischen alten und neuen Kraftwerken keine Unterscheidung gemacht. Unabhängig von Bauart und Aktualität des Standards erlischt die Betriebsgenehmigung eines Atomkraftwerks, sobald die Reststrommenge verbraucht ist. Laut Hochrechnungen ginge damit der letzte Reaktor voraussichtlich erst 2021 vom Netz.</p>
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