Archiv für die Kategorie „Sanierung“

Bei der Entscheidungsfindung des passenden Heizsystems für den Neubau ist entgegen aktueller Debatten über Klimaschutz und Emissionen nicht die Frage ob herkömmlich oder alternativ ausschlaggebend, sondern schlicht und einfach nur die Höhe der künftigen Heizkosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Kampagne „Klima sucht Schutz“ welche rund 1.000 „Neubauer“ nach ihren Vorlieben und Motiven für die Wahl des Heizsystems befragt hat.
Zuvor konnten die Befragten durch den interaktiven Ratgeber „Heizkosten im Neubau“ fünf verschiedene Systeme miteinander vergleichen. Hier wurde zwischen Heizöl, Erdgas, Fernwärme, Pellets und der Wärmepumpe verglichen. Dabei fiel die Entscheidung der Bauherren in den meisten fällen nicht auf das System mit den geringsten Co2-Emissionen.

Dr. Johannes Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen Co2online GmbH und Projektträger der Klimaschutzkampagne erklärte daraufhin, das man in Zukunft wohl noch stärker auf die Bedeutung emissionsarmer Heizsysteme für Neubauten hinweisen müsse. Das die Kostenvorteile im Moment noch für den Kauf von weniger Umweltfreundlichen Heizsystemen sprechen, ist letztlich eine der größten Hürden die es zu überwinden gilt um Bauherren für den Einbau umweltfreundlicher Systeme zu sensibilisieren. Als bemerkenswert bezeichnete Hengstenberg das veränderte Interesse der Ratgebernutzer, die sich weniger für die fossilen und dafür mehr für die alternativen Energieträger interessierten und sieht hierin auch einen ersten Erfolg der staatlichen Förderung von alternativen und regenerativen Heizsysteme wie Solaranlagen und Wärmepumpen. Mehr als jeder zweite „Häuslebauer“ nutzt oder plant demnach bisher die Inanspruchnahme von staatlichen Fördermitteln.

Stuttgart. Klimafreundliche Heizungen sollen ab dem Jahr 2008 in Neubauten Pflicht werden, wenn es dabei nach dem Wunsch der Baden-Würtembergischen Landesregierung geht. So sollen bereits ab dem kommenden Jahr bei allen Neubauten ungefähr ein fünftel des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Für Altbauten soll die neue Regelung erst nach einer zweijährigen Übergangsfrist greifen und auch nur dann, wenn die Erneuerung der Heizungsanlage gesetzlich notwendig geworden ist. Der vorgeschriebene Anteil erneuerbarer Energien soll auf 10% festgeschrieben werden, aber anstatt erneuerbare Energien zu nutzen können die Eigentümer ersatzweise auch ihre Gebäude modernisieren, z.B. bei der Wärmedämmung. Außerdem können die Verpflichtungen auch durch den Einsatz von Biogas und Bioheizöl erfüllt werden. Bestehende Anlagen, die schon erneuerbare Energien nutzen werden anerkannt, unter bestimmten Auflagen können sich Eigentümer allerdings auch von der Auflage befreien lassen.

Eigentlich macht es wenig Sinn im Deutsprachingen Raum ein Schwimmbecken zu bauen. Da dies aber für viele Hausbesitzer ein Teil ihres Traumes vom Eigenheim darstellt, steht bei uns schon jetzt ein Pool neben dem anderen.

Um die effektiven Nutzzeiten eines Schwimmbeckens über mehrere Monate auszudehnen, ist die einzige Alternative die Beheizbarkeit des Wassers. Da dies jedoch unglaubliche Energiemengen benötigt, wäre eine Heizung auf Basis von verbrennbaren Energieträgern nicht nur aus ideellen und umweltpolitischen Gründen nicht sinvoll sondern auch nur schwer finanzierbar.

Abhilfe schafft hier die Beheizung über Solarmodule. Die Regelung ist relativ einfach, da kein Ausgleichsbehälter benötigt wird - ebenso ist eine Überhitzung der Paneele nicht möglich, da es unwahrscheinlich scheint, dass die gesamte Wassermenge 100°C erreicht.

Eine Solarkugel ist eine relativ neue Version der Solaranlage. Sie hat den Vorteil, dass diese wenn Sie einigermaßen frei steht, ganztägig ein möglichst effektives Einfangen der Wärme ermöglicht. Ebenso kann die Sonnenkugel, wie sie auch genannt wird, einen optischen Reiz im garten bieten.

Was ist der Gebäude-Energiepass denn nun genau ? Das vierseitige Formular, das auch Laien noch leicht verstehen können gliedert sich in einen ersten teil der Angaben über Adresse und Baujahr beinhaltet und einen zweiten teil – der eigentlichen Skala. Hier wird der Energiebedarf des Hauses eingetragen. Außerdem steht in dem Pass noch welche Heizung das Haus aktuell hat und wie der Energieverbrauch mit einer anderen Heizung liegen würde. Es gibt außerdem Angaben zu Wasserverbrauch, Lüftung und – mittlerweile ja besonders wichtig zum – CO2-Ausstoß.

Zweck des Energiepasses ?
Durch den Energiepass soll sowohl Käufern wie auch Mietern einer Immobilie eine Entscheidungshilfe für den Kauf oder die Miete in die Hand gegeben werden um den Energieverbrauch eines Gebäudes einschätzen zu können und späteren Überraschungen bezüglich der Nebenkosten vorzubeugen.

Gibt es unterschiedliche Energiepässe ?
Es gibt zwei unterschiedliche Pässe, einmal den am Bedarf ausgerichteten Pass welcher Daten über den Gebäudezustand, Öl- und Gasverbrauch sowie Wärmedämmung und mögliche Sanierungsmaßnahmen erhält. Außerdem gibt es den billigeren Verbrauchsausweiß. Dieser gibt lediglich einen Einblick darin, was die aktuellen Bewohner tatsächlich verbrauchen.

Was kostet der Energiepass ?
Für ein einfaches Einfamilienhaus ohne Keller schlägt der Energiepass mit ca. 100 € zu buche. Für größere Immobilien müssen da sogar schon zwischen 300 und 900 € kalkuliert werden.

Wer braucht den Energiepass denn eigentlich ?
Nur wer eine Immobilie verkaufen oder vermieten will, muss sich den Ausweis ausstellen lassen. Wer also nur im kleinen Eigenheim wohnt, braucht ihn definitiv nicht. Für größere Gebäude mit bis zu vier Wohnungen, die vor 1977 gebaut wurden, ist der teurere Bedarfsausweis Pflicht. Wahlfreiheit gilt dagegen für neuere Gebäude und für Häuser mit mehr als vier Wohnungen, hier ist es egal wie alt die Gebäude sind. Außerdem wird der Ausweis aber auch bei der Errichtung von Gebäuden oder bei einer Erweiterung eines bestehenden Hauses um mehr als 50 Prozent benötigt.

Ab wann ist der Energiepass notwendig?
Wer seine Wohnung oder sein Haus neu vermieten oder verkaufen will und dieses vor 1965 gebaut wurde, muss dem Kauf- oder Mietinteressenten ab Juli 2008 den Energiepass vorlegen. Besitzer jüngerer Immobilien können sich bis Anfang 2009 Zeit lassen, Inhaber von Büros oder Werkstätten benötigen den Energiepass erst ab Sommer 2009.

Wer darf den Ausweis ausstellen?
Ausstellen dürfen den Energiepass zum Beispiel Architekten, Ingenieure, Energieberater und Handwerker mit entsprechender Zusatzqualifikation wie zum Beispiel der Schornsteinfeger.

Wer kontrolliert?
Eine Energie-Polizei, die durch die Straßen zieht und Hausbesitzer kontrolliert wird es nicht geben. Wer aber keinen Pass vorlegen kann, obwohl er eigentlich dazu gesetzlich verpflichtet wäre, begeht streng genommen eine Ordnungswidrigkeit. Diese werden in der Regel mit Geldstrafen belegt, genauere Bestimmungen gibt es hierfür allerdings noch nicht.

Die Anforderungen des Marktes erhöhen den Druck auf die Produkte stetig, so dass sie möglichst viele Bedürfnisse auf einmal abdecken können. Bei Stiebel Eltron heisst das neue Motto jetzt: Heizung, Kühlung und Warmwasser mit der Wärmepumpe. Mit der neuartigen Sole/Wasser-Wärmepumpe WPC Cool wird eine Komplettlösung angeboten die sämtliche Bauteile, welche zum Heizen, Kühlen und zur Warmwasserbereitung benötigt werden, in einem Gerät vereint. Neben sehr geringen Energiekosten durch die Wärmepumpe erfolgt die Kühlung durch die Erdwärmesonde sogar kostenlos.

Sole/Wärmepumpen zeichnen sich seit ihrer Markteinführung durch hohe Leistungs- und Jahresarbeitszahlen aus. Zudem haben sie einen geringen Energieverbrauch, sehr niedrige Betriebskosten, eine hohe Zuverlässigkeit und sind sehr einfach zu Installieren und in Betrieb zu halten. Ein weiterer Vorteil, der bisher nicht genutzt wurde, ist jetzt bei der neuen WPC Cool integriert. Da die Temperatur in Tiefen von mehr als acht Metern ganzjährig konstant bei etwa 10 Grad liegt bietet dieses Erdreich nicht nur eine hervorragende Wärmequelle, sondern ebenso ein ausgezeichnetes Kältereservoir.

Das ganze funktioniert, indem den Räumen über die Heiz- bzw. Kühlflächen Wärme entzogen wird, welche dann über einen zusätzlichen Platten-Wärmetauscher ebenfalls auf den Solarkreis übertragen wird. Die Sole gibt diese Wärme dann im Anschluss über die Erdwärmesonde ins Erdreich ab.

Die Sole/Wasser-Wärmepumpen WPC Cool von Stiebel Eltron bieten so die perfekte Möglichkeit den Wohnraum ohne aktive Kälteerzeugung zu kühlen, denn die Wärmepumpe muss für diesen Vorgang nicht in Betrieb gehen. Stattdessen wird das bestehende Temperaturniveau des Erdreichs genutzt um die Wärme aus dem Wohnraum abzuführen.

Durch diese Form der passiven Kühlung werden CO2 Emissionen vermieden und außerdem Ressourcen geschont. Außerdem sind die Betriebskosten sehr gering, denn die Heizflächen können zugleich als Kühlflächen genutzt werden.

Jedes fünfte Gebäude in der Bundesrepublik Deutschland benötigt zuviel Heizenergie laut einer Studie des Energiedienstleisters Techem. Natürlich sind die Ergebnisse stark abhängig von der Lage des Gebäudes als auch vom Zustand des Gebäudes aber auch die Heizung selbst spielt eine große Rolle.

Etwa 19% der getesteten Gebäudeheizungen benötigen mehr als 20 Liter Heizöl pro Quadratmeter und können nurnoch als Energiefresser bezeichnet werden. Ebenfalls 19% gehen genau in die andere Richtung und können als sparsam bezeichnet werden mit einem durchschnittlichen Heizölverbrauch von 12 Litern pro Quadratmeter.

Es gebe eine Reiche von Möglichkeiten diese Energieschleudern schnellstmöglich aus dem Verkehr zu ziehen und somit Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich zu bewirken. Eine Möglichkeit wären regionale und überregionale Fördermöglichkeit für Heizungssanierung- und instandhaltung.

Techem ist ein Spezialist was die Erfassung von Heizkosten angeht. Sie betreuen mittlerweile deutschlandweit mehr als 8 Millionen Wohnung angefangen vom Einfamilienhaus bis hin zu ganzen Wohnblocks. Die Studie ist ledigliche eine Auswertung der firmeneigenen Heizungsdaten.

Als besonders günstige Alternative zu Öl und Gas gelten Pelletheizungen. Doch zuletzt sind die Preise für die kleinen Holzstücke stark gestiegen. Die durchschnittlichen Preise für eine Kilowattstunde lagen laut des Centralen Agrar-Rohstoff-Marketings und Entwicklungsnetwerkes (carmen) im Februar 2007 für Pelletheizungen bei etwa 4 Cent, für Ölheizungen bei Knapp 5,5 Cent und für Gasheizungen sogar bei 6,5 Cent. Verbraucherschützer raten deshalb zum Energiemix, denn der Preis der Pellets ist in letzter Zeit drastisch gestiegen, alleine im Jahr 2006 um knapp 40%.

Alternativen bieten etwa die Wärmepumpen, welche die Erdwärme als Energiequelle nutzen oder aber Solarheizungen welche mit Solarkollektoren den Energiebedarf bei ausreichend sonnigem Wetter zwischen Mai und August decken. Bei der Pelletheizung bezuschusst der Staat die Kilowattstunde mit 24 Euro, mindestens aber 1000 Euro. Das kann sich bei Anschaffungskosten zwischen 10.000 und 14.000 Euro je nach Laufzeit lohnen, oder aber auch nicht.

Bei den Solarkollektoren werden pro Quadratmeter Kollektorfläche 40 Euro gefördert, mindestens aber 275 Euro gezahlt. Für die Wärmepumpe gibt es keinen Zuschuss, was in Verbindung von Bohrkosten in Höhe von ca. 10.000 Euro und der Tatsache das aufgrund der geringen Heizleistung solcher Systeme von etwa 35 – 40 grad zum Betrieb eines Heizkörpers zu wenig ist und sich deshalb nur zur Nutzung von Fußbodenheizungen eignet.

Alles in Allem ist es meistens sehr unrealistisch die komplette Energieversorgung umzustellen, denn die Solarkollektoren funktionieren nicht ganzjährig, die Wärmepumpen bringen nicht genügend Heizleistung und bei anhaltender Kostensteigerung der Pelletheizung ist auch diese Methode in absehbarer zeit aufgrund der hohen Nachfrage genauso teuer wie der konventionelle Heizkessel. Dieser aber ist aufgrund der Nutzung der Abwärme mittlerweile effizienter geworden, weshalb der Energieverbrauch sinkt und jede Stunde die gar nicht erst gebraucht wird, spart eben doch am meisten Geld.

Es gibt verschiedene Möglich´keiten sich bei der Anschaffung und Wartund einer Solaranlage etwas Geld zu sparen und auf eventuelle Fördermittel zurück zu greifen. Grundlegend gibt es zwei verschiedene Arten von Förderungen. Förderungen für reine Solarwärmeanlagen oder Förderungen für Photovoltaikanlagen.

Die Förderungen werden aus einem Topf bezahlt der sich “Marktanreizungsprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien” nennt und können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle angefragt werden.

Für einen Quadratmeter Solarwärmeanlage gibt es 40€ Zuschuss und für einen Photovoltaikquadratmeter gibt es sogar 70€ Zuschuss der nicht zurück bezahlt werden muss, mit der Beschränkung, dass maximal 40 Quadratmeter Solaranlage pro Einfamilienhaus gefördert werden. Für Förderungen von Solaranlagen, Photovoltaikanalagen und Biomasseanlagen sollen im Jahr 2007 laut BAFA insgesamt 175 Millionen Euro zur Verfügung stehen – ich würde vorschlagen wir holen uns diese.

Auch von der KfW-Förderbank gibt es Angebote die ei ökonomische Modernisierung zinsgünstige Darlehen zur Verfügung stellen. Am Besten man informiert sich sehr gut über die Möglichken Förderungen von Bund, Land und Gemeinde und finanziert sich so deine Sanierung relativ preisgünstig. Die ganz Schlauen unter uns lassen den euzeugten Strom noch noch ins örtliche Energienetz einspeisen und verdienen so zusätzlich.

Es gibt viele Menschen, die sich über Sanierung informieren, unterhalten oder einfach nur überlegen kleinigkeiten am Eigenheim zu verändern. Der Kostenfaktor soll bei der anschaffung meist so klein wie möglich gehalten werden, doch was man sich auf lange Sicht gesehen sparen kann bei einer überdachten Planung der Sanierung, daran denken leider die wenigsten.

Im Durchscnitt entfallen rund 88% der Betriebskosten auf Heizung und Warmwasser und genau da sollte man zu sparen beginnen. eine alte Heizung arbeitet um einiges ineffizienter und verbraucht viel zu viel Energie, somit sollte man sich bei einer Sanierung wirklich gut beraten lassen und auch überlegen ob man nicht doch den einen oder anderen Euro dazu investiert um das dauerhaft an den Heizkosten sparen zu können. Durch interlligente Sanierung sorgt man dafür, dass der Heizenergiebedarf durch gut Dämmung so weit wie möglich reduziert wird. Durch eine alternative Heizung könnte man noch überlegen auch laufende Kosten einzusparen.

Über die richtige Heitung, die richtigen Solarkollektoren oder die richtige Dämmung informiert Sie ihr Fachberater natürlich gerne. Sollten noch Fragen zum Thema Heizung, Energie oder Solar offen geblieben sein stellen Sie diese doch einfach. Woir helfen wo wir können.