Archiv für die Kategorie „Sanierung“

Im neuen Tagungsband hat der Forschungs Verbund Erneuerbare Energien (FVEE) die aktuellsten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse zu solarem und energieeffizientem Bauen publiziert.

Die letzte Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien stand ganz im Fokus des Einsparpotentials für Energie an Gebäuden. Studien ergaben, dass Kunstlicht, Lüftung, Heizung im Winter, Kühlung im Sommer und Warmwasserbereitung rund 40% des Gesamtenergieverbrauchs ausmachen.
Experten aus Wissenschaft, Architektur, Politik und Vertreter der Wohnungswirtschaft trafen bei der Tagung zusammen, um die Frage zu klären, weshalb die Umsetzung moderner technischer Lösungen schleppend vorangeht und suchten nach Wegen, die Akzeptanz und Anwendung für solares und energieeffizientes Bauen zu stärken. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Delta Dore Schülter GmbH hat neue Maßstäbe in der modernen Haustechnik gesetzt. Mit dem neuen Touch Panel Tydom 410 lässt sich die gesamte Haustechnik von einem einfachen Touchpad zentral steuern. Das elegante LCD Display dient als Bedienstation für Heizung, Lüftung, Rolläden und Alarmanlage. Maßgeblich ist dabei die schwer vereinfachte Menüführung, die diese Station auszeichnet. Bisherige vergleichbare Geräte waren um einiges teurer und definitiv schwiriger zu bedienen.

Das Touch Panel Tydom 410 ist sehr vielseitig einsetzbar und bietet ebenso einen Theermostateingang zu Überwachung und Regulierung der Temperatur in allen Räumen. Weiter können alle domotikfähigen Funkempfänger eingespielt und auch von der zentralen Anlage bedient werden. Nähere Details zur Domotik gibt es unter www.delta-schlueter.de

Die Finanzierung und Förderung des Projekts der energetischen und thermischen Sanierung von 70.000 Wohnhäusern in der Steiermark steht noch nicht eindeutig, die Politiker sind sich noch nicht einig, die Pläne sind vollständig eingericht. Der Boom ältere Häuser auf den neuesten Stand der Heizungstechnik zu bringen hält schon seit einigen Jahren an jedoch gibt es laut einer aktuelle Studie allein in der Steiermark 140.000 Häuser und Wohnungen die zwischen 1960 und 180 erbaut wurden jedoch seien mehr als 70.000 dieser alten Bauten noch nicht thermisch saniert worden. Diese Altbauten verbrauchen bis zu viermal soviel Energie wie ein vergleichbarer Neubaut bzw. wie möglicherweise nach einer thermischen Sanierung.

Die Sanierung dieser Häuser ion der Steiermark soll mit Vollgas betrieben, und bis 2015 bereits abgeschlossen sein. Das Projekt beinhaltet insgesamt Investitionen von rund 1,1 Milliarden Euro und soll 14.000 Arbeitsplätze bringen. Zusätzlich sollen durch diese Maßnahmen 105.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. Weiters ziehen auch die Bewohner einen erheblichen Vorteil aus dieser Sanierung, denn pro Haus können im Durchschnitt über 1300 Euro eingespart werden. Moderne Heiztechnik und adequate Dämmung bedeuten zwar eine einmalige Investition, jedoch rechnen sich dies nach spätestens 10 Jahren, so die argumentation der Politiker.

Dich die verhandlungen spielen sich noch auf politischer Ebene ab, wobei Seitingern seinen SP Kollegen Wegscheider stark kritisiert. Dieser habe im Budget anscheinend auf sech Millionen an Fördergeldern für Biowärmeversorgungsanlagen “vergessen”, wesshalb zahlreiche Ansuchen aus der Bevölkerung abgelehnt werden mussten.

Der VPB (Verband Privater Bauherren) weist auf die häufige Schimmelpilzbildung in Naubauten auf die durch Restfeuchtigkkeit aus der Bausphase auftritt.

Manche Familie dürfte in ihr Haus gar nicht erst einziehen. Der Schimmel macht es von vornherein unbewohnbar

, sagt der Verbandsvorsitzende Thomas Penningh.

Der Hauptgrund dieser Bildung von Schimmelpilzen in Neubauten sind Feuchtigkeit und Nässe während der Bauphase. Bei Feuchte und Nässe nisten sich diese Schimmelpilzsporen während der Bauphase in Wänden, Decken und Böden ein. Durch den immer größer werdenden Druck in der Bauindustrie arbeiten die Baufirmen nurnoch auf Quantität und Schnelligkeit anstatt auf Qualität. Das Dach ist gedeckt, die Fenster geschlossen, so beginnen sofort die Inneninstallationen, Innenausbau und Innenputz, ohne dass die Zimmer vorher ausgetrocknet werden. Da sich in Putz und Estrich sehr viel Feuchtigkeit befindet legt sich diese Feuchtigkeit an kalten Stellen nieder und es bilden sich Schimmelpilze. Diese Feuchtigkeit kann man nur durch Heizen und kosequntes Lüften aus den Räumen entfernen, doch dafür ist keine Zeit. Ausgemalt und schnellstmöglich übergeben sieht der Bau ja sehr gut aus, doch nach wenigen Wochen oder Monaten kommen dann die Schimmelpilzkulturen zum Vorschein.

Sobald der Schimmel dann bereits sichtbar ist ist es schon zu spät. Nur durch großzügige Sanierung der betroffenen Bauteile kann der Schimmel im Nachhinein noch entfernt. Doch die Kostenfrage ist meist nicht eindeutig geregelt. Doch gibt es schon gerichtliche Musterprozesse in denen die Gerichte Schimmelpilzbefall als grevierenden Bauschaden ansehen. Wichtig ist es, einen unabhängigen Bausachverständigen hinzu zu ziehen umd ie Beweise zu sichern und eventuelle Ansprüche gegen den Bauunternehmer bzw. die Wohnungsgenossenschaft geltend zu machen.

Der Siegeszug der Brennwertkessel, der bei Gasheizungen bereits standard ist geht nun auch of die Öl Heizungen über. Bereits jede fünfte Ölheizung die in Deutschland installiert wirdm besitzt als Herz des Systems einen sogenannten Ölbrennwertkessel. Laut Herstellern kann der Energieverbrauch mit einer Ölbrennwertkessel Anlage um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Um das Energiesparpaket perfekt zu machen könnten man den Ölbrennwertkessel mit einer Solaranlage oder Wärmepumpe kombinieren und den steigenden Energiepreisen langfristig aus dem Weg gehen.

Energy Trophy ist ein EU-weiter Wettbeerb, dass Firmen dazu animieren soll Energie zu sparen und bewusster mit Energie umzugehen. Erstmals wurde die Energy Trophy im Jahr 2004/2005 ausgetragen, damals nur zwischen 38 verschiedenen Firmen und Institutionen aus sechs verschiedenen Ländern. Im Durchschnitt konnten schon im Jahr 2004/2005 durch die Energy Trophy 7% an Energieverbrauch eingespart werden. Der damalige Sieger konnte sogar in seinem Unternehmen über 30% einsparen.

Durch den Erfolg der ersten Energy Trophy waren viele Unternehmen begeistert und so nehmen am zweiten Durchgang bis zu 450 Unternehmer aus 18 verschiedenen Ländern teil. Nicht nur der Schutz der Umwelt sondern auch die Kosteneinsparung durch ein solches Projekt sind für jeden einzelnen wichtig, denn langfristig gesehen, kann ein Unternehmen so einen großen Kostenfaktor möglichweise reduzieren. Die Energy Trophy 2 stertet mit dem heutigen Tag und geht genau 365 Tage und am 31. August 2008 werden wir dann sehen was alles passiert ist. Man darf durchaus gespannt sein auf die daraus resultierende Statistik, denn ich bin davon überzeugt, dass in jedem Unternehmen, ob klein oder groß, einiges an Geld gespart werden kann nur durch wenige Handgriffe.

Ein neues, innovatives Farbenprodukt eines österreichischen Farbenherstellers verspricht phänomenale Wirkung für Innenräume und an Fassaden.

Wien. Durch ein neues Produkt aus dem Bereich Aussen- / Innenfarben sollen sich sogar die Heizkosten senken lassen. Der Hersteller verspricht zudem eine Verhinderung von Verschmutzung und Algenbildung und der damit verbundenen Renovierungsintervallverlängerung an Fassaden. Für Innenräume soll die Farbe die Bildung von Schimmelpilzen deutlich verringern. Der besondere Vorteil liegt allerdings in der Einsparung von bis zu 30% der Heizkosten.

Denn eine spezielle mit Glas vermengte Fassadenfarbe sorgt dafür das die Sonnenenergie tief in den Baukörper eindringen kann und begünstigt so einen Kollektoreffekt der die Außenwärme besser zur Erwärmung des Gebäudes nutzt.

Wissenschaftliche Untersuchungen und Gebäudevergleiche brachten zum Ergebnis das die Kombination aus Innenwand- und Fassadenfarben auf wärmespeicherfähigem Untergrund hohes energetisches Potential hat. Denn in der Praxis zeigten sich erstaunliche Resultate. So kann die Innenwandoberflächentemperatur einer Außenwand mit einem Fassadenanstrich um bis zu 1,5 Grad Celsius und mit einem Innenraumanstrich um bis zu 3 Grad Celsius ansteigen. Dieser Effekt begünstigt auch die Schimmelpilz Problematik erheblich und spart Heizkosten um bis zu 30% bei gleichzeitiger C02 Reduzierung.

Für den Verbraucher die weitere Vorteile der neuen Fassadenbeschichtung zum einen in der Renovierungsintervallverlängerung und zum anderen in der berechenbaren Heizkosten-Einsparung. Im Innenbereich stehen die Energie-Einsparung, die Schimmelpilzverhinderung und die Behaglichkeit im Vordergrund.

Diese Energie-Einspar-Maßnahme ist zudem für jedermann einfach durch streichen, rollen oder spritzen in über 5000 Farbtönen möglich und die Kosten liegen nur unwesentlich über denen eines normalen Farbanstrichs und amortisieren sich bereits nach 2 Jahren.

Laut einer Studie lassen sich die jährlichen Heizkosten eines Einfamilienhauses von bisher ca. 2500 Euro auf gut 650 Euro senken.
Nebenbei ist das sogar noch gut für die Umwelt, denn dabei werden auch gleich mehr als zehn Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxid (Co2) eingespart, so das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen.

Vorausgesetzt wird allerdings ein Umstieg von der guten alten Ölheizung wie sie in vielen Häusern der späten 70er Jahre noch immer verbaut sind auf eine moderne Pelletheizung.
Das durch Ölheizung beheizte Haus kommt bei einer Größe von 250 Quadratmetern und einem Gesamtwärmebedarf von 115 Kilowattstunden pro Quadratmeter auf einen Jahresverbrauch von sage und schreibe 3.900 Litern Heizöl. Die Sanierung der alten Heizung geht allerdings mit einer Sanierung der Gebäudehülle einher, liefert in dieser Kombination aber sowohl aus Klimaschutz- wie auch Nachhaltigkeitsaspekten das beste Ergebnis. Mit dieser Kombinierten maßnahem lassen sich die Heizkosten dann jährlich auf ein viertel der bisherigen Ausgaben senken. Aber auch ohne die kostspielige Sanierung der Gebäudehülle, lassen sich mit den kleinen Spanpresslingen (Pellets) die Heizkosten ebenso wie auch die Co2 Emissionen deutlich senken.

Die alternativen Heizsysteme, so wie die Erdwärmepumpe, Gas- oder Ölbrennwertkessel konnten hingegen unter Effizienzgesichtspunkten nur dann punkten, wenn auch eine umfassende Sanierung der Gebäudehülle durchgeführt würde. Wegen ihrer stetigen Preiserhöhungen, der Krisenunsicherheit und besonders wegen ihren hohen Kohlendioxid Emissionen seien die fossilen Energieträger wie Öl und Gas nicht mehr zu empfehlen.
Fazit: Wer sowohl umweltfreundlich als auch kostensparend heizen möchte trifft mit modernen Pelletanlagen eine gute Wahl.

Berlin. Energie sparen ist grade total in. Einer Umfrage, die im Frühjahr für den „Energiemotor 2007“ des VDEW getätigt wurde zufolge, gaben 73% der Bürger an, dass sie sich bedingt durch die gestiegenen Preise „stark“ oder „sehr stark“ bemühen Energie einzusparen. Verglichen mit dem Herbst 2006 ist dies ein Anstieg von 8 %. Selbst wenn das Energiesparen mit dem Verzicht von Komfort einhergeht, befürworten dieses immerhin noch 68% der Befragten. Im Jahr 2000 waren es laut Verbande der Elektrizitätswerke (VDEW) lediglich 56 %. Zudem lässt sich in deutschen Haushalten ein Anstieg von Energiesparlampen feststellen, da in diesem Jahr laut Umfrage 49% der Bürger auf diese Form der Glühbirne zurückgegriffen haben, 1996 taten dieses lediglich 35 % der Befragten. Besonders den neuen Stromangeboten wie Ökostrom und den Beratungsangeboten der deutschen Stromunternehmen sei es zu verdanken, dass der Trend zum Energiesparen auch weiterhin anhält, so Roger Kohlmann, stellvertretender VDEW Hauptgeschäftsführer. Speziell die Energieberatungen, bei denen der effiziente Umgang mit Energie im Vordergrund steht und die Informationen über Förderprogramme und Investitionszuschüsse seien eine gute Sache und wirkten nachhaltig beim Kunden, so Kohlmann abschließend.

Wiesbaden. Laut ESWE Versorgung sind in Deutschland rund vier Millionen Heizungsanlagen völlig veraltet. Diese Anlagen verbrauchen mehr Energie als zwingend nötig und belasten gleichzeitig auch noch die Umwelt stark. Marc Fischer berät Privatkunden des Versorgers bei der Auswahl des passenden Heizsystems und zeigt Optimierungsmöglichkeiten auf. Sein Tipp: Zunächst ein “Fitness-Check” für die Heizung, gegebenenfalls kommt man aber auch um den Einbau einer völlig neuen Kesselanlage nicht umher. Hinzu kommt das ab 2008 ein “Energieausweis” Pflicht wird.

Der Austausch alter Heizkessel bietet ein hohes Sparpotenzial. Wie kann muss man sich das als Laie vorstellen?

Fischer: Es ist ganz einfach. Der Energieverbrauch lässt sich durch den Austausch um bis zu 40 Prozent reduzieren. Die optimale Abstimmung von Heizkessel, Warmwasserspeicher, Pumpen, Regelung, Rohrleitung und Heizkörper trägt zu einer weiteren Energiekostenreduzierung bei.

Wie kann der Privatkunde erfahren, wo er Energie einsparen kann?
Fischer: Ob solche Einsparpotenziale auch im eigenen Wasserversorgungssystem schlummern, kann man auf einfache Weise ermitteln. Unsere Experten im “Energie direkt Center” an der Kirchgasse sind dabei behilflich. Kriterien der Beurteilung sind der Energiekennwert und das Alter des Heizkessels, denn Kessel älter als 25 Jahre gelten als technisch überholt. Wichtig sind eine dem tatsächlichen Bedarf angepasste Leistung des Heizkessels sowie die auftretenden Abgasverluste.

Wie muss eine Heizungsanlage denn aussehen?
Fischer: Zu einer effizienten Heizungsanlage gehören natürlich auch gedämmte Rohrleitungen, geregelte Umwälzpumpen, Heizkörper mit Thermostat-Ventilen sowie eine Regelung der Anlage, die unabhängig von der Außentemperatur sein muss.

Wie können sie den Privatkunden weiterhelfen?
Fischer: Generell empfiehlt sich eine Beratung zur Anlagentechnik, aber auch zu Förderungsmöglichkeiten und Investitionskosten. Wir bieten einen solchen Service an, aber natürlich auch das ortsansässige Handwerk. Eine umfassende und aussagekräftige Bewertung von Gebäude und Anlage liefert zudem ein Energieausweis. Dieser Energieausweis ist im nächsten Jahr bei Vermietung und Verkauf von Häusern und Wohnungen Pflicht.