Archiv für die Kategorie „Klima“
Laut einer neuen Studie zufolge wird auch das Thema Klimawandel in Österreich in Zukunft eine wichtigere Rolle einnehmen. 84 Prozent der Befragten geben an, dass der Klimawandel an Bedeutung gewinnen wird, und das ist auch gut so.
[blockquote] Fast zwei Drittel der Befragten zeigten sich über das Abschmelzen der Gletscher verängstigt. 58 Prozent gaben an, in Zukunft extreme Gewitter und Stürme zu fürchten, und 56 Prozent glauben, dass Überschwemmungen und das Aussterben von verschiedenen Tieren und Pflanzenarten auf uns zukommen. Rund die Hälfte der Befragten schätzt zudem den Klimawandel als Risiko für die menschliche Gesundheit ein.
Besonders skeptisch bezüglich des Klimawandels zeigten sich die Menschen in Kärnten. Hier sahen 80 Prozent eine Bedrohung für die Natur. Die geringsten Bedenken wegen des Klimawandels hatten die Tiroler mit 19 Prozent und die Menschen im Salzkammergut mit acht Prozent.[/blockquote]
Interessante Zahlen aus Österreich, jetzt sollte die Gesellschaft nur noch selbst soweit sein und Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen. Möglichkeit als einzelner Bürger etwas gegen den Klimawandel zu tun gibt es ja zu genüge.
Quelle: APA
Künftig müssen auch Fluglinien auf den Klimaschutz achtgeben. Dies haben die 27 Umweltminister der EU-Mitgliedsländer beschlossen. „Der Luftverkehr muss zum Klimaschutz beitragen, da gibt es keine Alternative“, betonte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Diese Aktion muss als symbolische gesehen werden, denn die EU hat sich als Ziel gesetzt den Klimaschutz in den verschiedensten Industriezweigen versetzen zu wollen.
Die Besonderheit liegt darin, dass auch außereuropäische Flughäfen und Airlines diese Vorschriften befolgen sollen. Wie soll es anders sein, aus den USA drohen bereits die ersten Klagen, die unter Umständen für europäische Airlines zu Wettbewerbsnachteil führen könnten, wenn sich die amerikanischen Gesellschaften durchsetzen.
Die Ausstöße sollen ab 2012 wieder auf das Maß der Jahre 2004 und 2006 gesenkt werden. Eine komplizierte Emissionsregelung soll vorschreiben wieviel Emissionen eine gewisse Airline produzieren darf. Wir dürfen gespannt sein was sich die USA und China gegen diese Vorschriften einfallen lassen werden.
Quelle:visavis.de
Die Klimakonferenz auf Bali ist noch nicht lang abgeschlossen und die Tinte noch nicht einmal getrocknet, stellt die USA die Ziele schon wieder in Frage.
Washington sei “ernsthaft besorgt” über die Beschlüsse zur Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen durch Industriestaaten, erklärte das Weiße Haus. Ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls müsse das Recht eines Staates auf wirtschaftliches Wachstum und Energiesicherheit anerkennen.
Der Klimaschutz wird nicht wirklich Sinn machen, wenn die “Großmächte wie China und die USA nicht mitmachen, denn das sind die Top-Umweltverschmutzer der Welt.
Quelle:welt.de
Die große Koalition ist sich nciht einige was sie von der Klimakonferenz auf Bali halten sollen. Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, geht in die Offensive und wiederspricht Frau Angela Merkel öffentlich. Die Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnet die Ergebnisse aus Bali als einen großen Erfolg hingegen sieht der Bundesumweltminister Michael Müller (SPD) den Klimagipfel auf Bali als weniger erfolgreich.
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Das Klima-Remmidemmi auf Bali hat weltweit für Aufsehen gesorgt, doch eigentlich war das Ergebnis nicht sonderlich überraschend. Viele Versprechungen, kein Vertrag und keine Reduktionsziele, doch diese sollten folgen. Eine kleine Überraschung gab es dennoch, denn die USA ist in letzter Minute von ihrem hohen Ross gestiegen und ist von ihrer Linie, wenn auch nur ein paar Millimeter, abgewichen und hat sich nicht gänzlich vom Klimagipfel verabschiedet.
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Und die USA tanzt wieder aus der Reihe. Laut dem neuesten Entwurf der Klimakonferenz auf Bali sollen die USA erneut nicht dazu verpflichtet werden, Treibhausgase zu reduzieren.
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An vielen Orten der Hansestadt Hamburg sollen kommenden Sonnabend die Lichter für den Klimaschutz ausgehen. Die Klimaschutz Kampage “Rettet unsere Erde”, eine Kooperation der BILD-Zeitung, Bund, Greenpreace und WWF gemeinsam mit Google und ProSieben, ruft zur deutschlandweiten Aktion “Licht aus! Für unser Klima” auf.
Diese Aktion soll vorallem zur Sensibilisierung der Bevölkerung dienen. Für fünf Minuten, sind Privatpersonen, Firmen, Städte und Vereine dazu angehalten das Licht auszumachen und sich so für mehr Klimaschutz und bewussterem Umgang mit unseren Ressourcen einzusetzen. Die Aktion soll um 20.00 Uhr starten und soll ein Zeichen für den gleizitig stattfindenden Klimaschutzgipfel auf Bali sein.
In Hamburg sei die Resonanz auf die Aktion sehr gut, so die Veranstalter: Im Dunkeln bleiben am Sonnabend das Hotel Atlantic, das Alsterhaus, das Hamburger Rathaus, das Tamm-Museum, die Klosterkirche St. Sophien, der Michel, das Polizeipräsidium, das Berliner Tor Center, der Roncalli-Weihnachtsmarkt und Teile der Reeperbahn. Auch die Nordelbische Kirche hat ihre Gemeinden aufgerufen, sich am Klimaaktionstag zu beteiligen.
Diese Aktion soll mehr ein Zeichen setzen als effektiv Energie zu sparen, doch es wird einem vielleicht in diesem fünf Minuten bewusst, wie sehr wir von Energie abhängig sind. Vielleicht lernen wir dann gemeinsam schneller besser mit unseren Ressourcen umzugehen.
Die Bundesregierung hat zahlrteiche Maßnahmen beschlossen die nun auf Ihre Umsetzung warten. WELT ONLINE präsentiert die Fakten für den Verbraucher. Der Umweltminister Sigmar Gabriel verkündet einen “Risenschritt” im Kampf gegeben de Klimawandel.
Die Bundesregierung hat heute das bislang umfassendste Klimapaket in der Geschichte des Landes beschlossen
, sagt Gabriel.
Bis 2020 will Deutschland die CO2 Emissionen 40 Prozent unter das Niveau von 1990 senken. Auf der Klausur im Sommer in Meseburg wurden insgesamt 29 Maßnahmen zum Klimaschutz besprochen von denen mittlerweile 14 Gesetzesvorschläge und Verordnungen auf dem Weg sind. Das Ziel muss es sein, dass Deutschland weltweit als gutes Beispiel vorangeht und auch mit gutem Gewissen im Klimagipfel in Bali teilnehmen kann.
Zwei Ziele wurden jedenfalls klar definiert. Die verstärkte Förderung der erneuebaren Energien wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse. Weiters muss die Effizienz bei der Erzeugung von Strom und Heizwärme starkt verbessert werden.
Investitionen erforderlich
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erklärt in seiner Studie “Kosten Des Klimaschutzes”, dass auch die Energieeffizienz bei Altbauten gesteigert werden muss. Bei Neubauten gibt es bereits verschärfte Vorschriften was die Energieeffizienz angeht, doch die Altbauten blieben bisher noch verschont von solchen Vorschriften. Dies soll und muss sich künftig auch ändern. Für renovierte Altbauten den “Sieben-Liter-Standard” einzuführen könnte sich jedoch relativ schwierig und vorallem kostspielig gestalten, da der Umbau auf diesen Niveau etwa 100 Euro pro eingesparter Tonne CO2 relativ teuer ist.
So kostet die Instandsetzung eines 30 Jahre alten Einfamilienhauses mit 120 Quadratmeter Wohnfläche inklusive einer neuen Heizungsanlage rund 77.000 Euro. Um das Haus darüber hinaus auf einen „Sieben-Liter-Standard“ zu bringen, müssten noch einmal 165.000 Euro für höherwertige Fenster sowie die zusätzliche Dämmung von Wänden, Dach und Kellerdecke ausgegeben werden. Eine solche Investition macht sich nach Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey nach 15 Jahren bezahlt.
Ökowärme schon bald Pflicht
Das Umweltbundesamt (Uba) hat berechnet, dass eine neue Ökoheizungsanlage – Brennertkessel in Kombination mit einer Solarthermie – in einem Einfamilienhaus rund 11.200 Euro kosten würde. Eine solche Anlage würde sich in 20 Jahren von selbst finanzieren und ab dem 21. Jahr dem Betreiber einen Reingewinn von rund 850 Euro bringen. Dies ist eine Hochrechnung die natürlich in Wahrheit noch viel positiver aussehen kann für den Betreiber selbst, wenn die Energiepreise so weitersteigen wie sie es in den letzten Jahren getan haben.
Die Bundesregierung hat den ursprünglichen Plan verworfen, die Ökowärme für Hauseigentümer verpflichtend durchzusetzen. Die Bundesregierung setzt auf Freiwilligikeit und stockt parallel die Fördermittel für Pelletsheizungen und Solaranlagen auf. Für Neubauten hingegen sollen Ökoheizungen bereits auf 2009 verpflichtend sein. Baden-Württemberg geht deutschlandweit als Vorzeigeprojekt hervor und macht die Ökoheizungen bereits ab 2008 zur Pflicht. Die Vorschrift besagt, dass Neubauten mindestens ein Fünftel des jährlichen Wärmebedarfs aus Sonnenenergie, Erdwärme oder Biomasse gedeckt werden muss.
Heute ein möglicherweise wichtiger Tag zum Thema Klima. Auf Bali startet der Klimagipfel und im Internet läuft seit 2 Stunden der Online Klimagipfel, leider hab ich selbst keine Ziet aktiv an beiden Veranstaltu8ngen teilzunehmen, eine kleine Zusammenfassung der beiden Veranstaltungen werdet ihr aber trotzdem heute abend online finden.
Dass wir weltweit “energieerzeugende Dreckschleudern” Ende nie haben ist uns allen bewusst, aber wussten Sie bisher wo diese alle versteckt sind. Vielleicht auch ganz in ihrer Nähe?! Das neue Programm Carbon Monitoring for Action (kurz CARMA) bietet ihnen die Möglichkeit in einer gut sortierten und Umfangreichen Datenbank nach den Umweltsündern zu suchen.
Die Datenbank gibt sehr umfangreiche Informationen heraus welche beispielsweise den CO2 Ausstoß, Energieart, Produktionsweise, Konzernzugehörigkeit und Standort. Die Daten sind zusammengesammelt aus offiziellen Berichten und anderen Recherchen und teilweise auch geschätzt, wenn die Angaben nicht öffentlich einsehbar waren.
Dass die größten Klimasünder in den USA und in China zu finden sind ist wahrlich nicht verwunderlich, doch dass sich Deutschland bereits an Nummer sechs der weltweiten Umweltvermutzer findet ist sicherlich kein Grund zum Feiern. Auf der Suche nach dem größten Deutschen Kraftwerk wird man ebenfalls sehr schnell fündig, und wer ist der Eigentümer? Natürlich einer der vier Energieriesen in Deutschland. Vattenfall erzeugt im Kraftwerk Jänschwalde bei einem miserablen Energieeffizienzwert rund 26 Millionen Megawatt im Jahr.
Gefunden hat diese interessante Datenbank Michi von Klimawandel-Global der auch gleich auf “CARMA – Carbon Monitoring for Action” verweist. Danke Michi, Danke Carma!