Archiv für die Kategorie „Klima“

Im Landkreis Tübingen gibt es eine neue Einrichtung ab Mitte Mai, die den Bürgern eine kostenlose un unverbindliche Klimaberatung anbieten will. Bei dieser Beratung will man das Hauptaugenmerk auf mögliche Erneuerungen von Heizungsanlagen und die Wärmedämmung legen. Erste Tipps & Tricks zu Einsparungsmöglichkeiten und Verbesserungemöglichkeiten inklusive.

Mitzubringen sind lediglich die Energieverbrauchsdaten (Rechnungen) der letzten Jahre und möglicherweise Baupläne und Emissionsberichte des Schornsteinfegers, falls vorhanden.

Die anderthalbstündige Klima Beratung wird an zwei Standorten durchgeführt. In der Agentur für Klimaschutz in Tübingen und in der Architektenkammer. Kostenlose Terminvereinbarung unter Telefon 07071 / 7936-938, Fax 7936-338, Mail b.rongen(at)agentur-fuer-klimaschutz.de

Quelle:tagblatt.de

Die UNDP, ein Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, ernennt die Schauspielerin Zhou Xun zur ersten Umwelt Botschafterin Chinas zur Förderung des Umweltschutzes und zur Bekämpfung des Klimawandels. Zhou Xun ist eine Berühmtheit in China und so will die UNDP versuchen das Bewusstsein der Bevölkerung etwas zu wecken und verstärkt auf lokale Umweltprobleme aufmerksam zu machen.

Das UNDP hat in der Zusammenarbeit mit anderen Behörden die Unterstützung zahlreicher prominenter Persönlichkeiten zugesagt bekommen um eine solche Herausforderung gemeinsam zu meistern, denn die Medienwirksamkeit ist in Europa gleich wie in den USA und auch in China. Hauptziele sind neben dem Klimaschutz under dem Kampf gegen den Klimawandel auch die Reduzierung von Armut, Verbesserung der gesundheitlichen Situation und der Kampf gegen Kindersterblichkeit und AIDS.

Zhou bekommt für ihre Aufgabe ein symbolisches Entgeld von einem US Dollar pro Jahr, was gleichzeitig zeigen soll, dass Geld nicht alles ist worauf man schauen muss. Eine große Herausforderung, wenn man sich die Statistiken ansieht, die man schwer verleugnen kann. Rund ein Viertel der Wasserversorgung und ein Drittel der Luftqualität sind alarmierend und die Verschmutzung schreitet täglich weiter voran.

Durchstarten will Zhou Xun mit einer zweijährigen Medienkampagne, in der die Bevölkerung sensibilisiert und gleichzeitig ermutigt werden soll durch kleine Dinge großes zu bewirken.

Die Klimaschutz-Initiative Erdgas.ON setzt sich aus insgesamt sechs Bausteinen zusammen:

*Weiterbildung der Handwerker steht an erster Stelle, denn auf den Handwerker muss man sich verlassen könne. Mitarbeiter sollen zu Energieberatern ausgebildet werden und sollen auch berechtigt sein den Energieausweis ausstellen zu dürfen.

* Förderprogramm zum Austausch veralteter Heizungsanlagen. Wenn wir die alten Heizungsanlagen wegbekommen, verändern wir das Klima damit automatisch in die positive Richtung.

* Die Initiative Erdgas pro Umwelt informiert im Rahmen einer Anzeigenkampagne darüber, wie mit Gas-Brennwerttechnik und Solaranlagen Heizenergie gespart und die Umwelt entlastet werden kann.

* Eine neue Herizungstechnik soll bis zum Jahr 2010 ausgereift und verkaufsfähig sein – die Gaswärmepumpe

* Biogas eröffnet eine neue Dimension der Nutzung von erneuerbaren Energien für die Heizung und als Kraftstoff. Die erste Anlage ist bereits in Betrieb und wieder sind in Planung.

* Die Entwicklung der Brennstoffzelle wird zukünftig immer wichtiger werden. Pilotprojekte und Versuche treiben diese Technik stark voran.

Quelle: welt.de

Klimawandel verändert Krankheiten

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben mehr als 150.000 Menschen pro Jahr durch den Klimawandel. Im Moment ist uns in Europa das Problem noch nicht bewusst, da ein Großteil der Vorfälle in Entwicklungsländern passiert. Ob es im Umkehrschluss dafür auch weniger Kältetote gibt, gab die UN- Organisation nicht an. Anlass zu dieser Mahnung ist der heutige Weltgesundheitstag, der jährlich am 7. April stattfindet. Zugliech erinnert sich die WHO heuer an die Gründung vor 60 Jahren.

„Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit“, sagte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan in Genf.

Nicht nur Naturkatastrophen wie Hitzewellen, Stürme, Überschwemmungen und Dürren fordern Menschenleben, sondern auch Erkrankungen wie Durchfall, Malaria und Unterernährung zählen zu den Auswirkungen des Klimawandels. Angeblich sollen mehr als drei Millionen Menschen an den oben genannten Erkrankungen jährlich sterben.

Die WHO will aber nicht nur einzelne Staaten sondern auch jeden Einzelnen vonm uns ansprechen, denn jeder kann etwas für das Klima und gegen den Klimaschutz unternehmen. Die WHO gibt viele bekannte aber nicht umgesetzt Tipps zur Vermeidung von CO2 erneut heraus.

Quelle: dpa

Reuters berichtet über 18 US Bundesstaaten die die Umweltschutzbehörde EPA wegen mangelnden Engagements gegen den Klimawandel verklagen. In den Staaten ist es nicht
unmöglich, dass man eine Behörde verklagt, die Ihre Aufgabe nicht wirklich wahrnimmt und genau das haben nun 18 Bundesstaaten getan.

Genau vor einem Jahr habe der Oberste Gerichtshof die Behörde dazu verdonnert, ihrer Verantwortung für den Umweltschutz nachzukommen und Grenzwerte für Neuwagen beim Ausstoß von Treibhausgasen zu setzen, hieß es in der am Mittwoch eingereichten Klage. Seitdem habe die EPA aber nichts unternommen, was eine “beschämende Pflichtversäumnis” darstelle. Ziel der Klage ist es, eine offizielle Antwort der Behörde auf das Urteil des Supreme Court vom 2. April 2007 zu erhalten.

Gedeckt wird die Umweltschutzorganisiation auch von Präsident Bush, der verbindliche Emissionsgrenzen ablehnt, da diese der Wirtschaft schaden würde.

Unter dem Motto “Klimaschutzt zahlt sich aus” starten das Bundesministerium und die Deutsche Energie-Agentur (dena) eine neue Kempagne zur Förderung von alternativen Energieformen im Wärmebereich.

Ziel ist es, den Einsatz erneuerbarer Energien für die Wärmegewinnung zu fördern und den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) zu verringern. Der steigende Ölpreis zeigt, wie dringend es ist, nicht nur beim Strom, sondern auch bei der Wärme auf alternative Energieformen umzusteigen. Nur sechs Prozent aller Wohngebäude in Deutschland nutzen heute die umweltfreundliche Wärme für Warmwasser oder die Heizung. Das wollen wir steigern – mit attraktiven Förderangeboten zum Beispiel für Solaranlagen und Biomassekesse.

In Zahlen ausgedrückt will die Bundesregierung bis 2020 den Anteil an der Wärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien auf 14 Prozent steigern. Dieses Ziel wird nun auch effektiv in Angriff genommen. Zwischen März und Juni werden bundesweit viele Werbekampagnen gleichzeitig geschaltet und für die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland wurde eine sogenannte Klima-Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 0180/200 4 200 stehen Experten rund um die Uhr zu Klima- und Energiefragen zur Verfügung.

Am 23. Januar will die EU-Kommission in Brüssel ein umfangreiches Klimapaket vorlegen, dass später in nationales Recht umgesetzt werden muss. Auf die Mitgliedsstaaten, also auch Österreich und Deutschland, kommen ehrgeizige und milliardenschwere Klimaschutzziele zu. Diese Vorlagen werden natürlich von den 27 Mitgliedsstatten erneut verhandelt und dann entschieden und umgesetzt, aber die Grundsätze werden unveränderlich sein.
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Das Verstehen des “Weltraumwetter” soll dabei helfen auch die Klimaveränderungen auf der Welt zu verstehen.

Forcher der ESA (Europäische Raumfahrtagentur) versuchen die Klimaauswirkungen der Sonne zu erforschen und diese auch zu verstehen. Es macht den Anschein als hätte unsere liebe Sonne mehr Einfluss auf das langfristige Klima aber auch auf unser tägliches Wetter, was bisher gänzlich unbekannt war.

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Klimazoll – wirklich sinnvoll?

Die EU-Kommission erwägt einen Klimazoll für Importe aus Ländern, in denen die Industrie nicht mit einem Emissionshandel belastet wird.

Eine solche Regelung würde einerseite die USA aber auch China treffen, beides Sehr wichtige Importeure in Deutschland und Österreich. Künftigt sollen auch die Zertifikate nicht mehr kostenlos vergeben werden sondern sollen sogar bis zu 100% der Zertifikate versteigert werden. Dies hätte zur folge, dass jede Raffinerie und jedes Kraftwerk sich das Recht erkaufen müsse, arbeiten zu dürfen. Ob dies rechtlich durchführbar sei, sei dahingestellt.

Im Endeffekt will die EU Kommission Großkonzerne dazu bewegen, größere Investitionen in den Klimaschutz zu machen und damti den Ausstoß der Treibhausegase deutlich zu reduzieren. Der Handel mit den Emissionenzertifikaten würden es der EU auch leichter machen den Verpflichtungen des Kyoto Protokolls nachzukommen. Die Anzahl der Zertifikate soll ebenfalls reduziert werden, um so den Wert dieser Zertifikate zu steigern.

Ist ja fast wie an der Börse. Wie lange sich das Unternehmen gefallen lassen werden, ist die Frage. Nur hoffen das keine größere Krise dadurch ausgelöst wird.

Laut einer neuen Kanadischen Studie soll der Klimawandel damals schon die Evolution vorangetrieben haben und den damaligen Neandertaler zum modernen Menscheen entwickelt haben. Ein verändertes Klima soll die Anzahl der damals lebenden Neandertaler minimiert haben und so haben und jene überlegt die sich zu helfen wussten. Das waren genau die intelligenten Menschen, die sich selbst ebi harten Umweltbedingungen Nahrung verschaffen konnten und ihre “Familie”, wenn man es so nennen darf, schützen konnten.

Eine interessante Theorie, wenn man bisher davon ausging, dass der moderne Mensch eigentlich aus Afrika stammen sollte.

Quelle: welt.de