Archiv für die Kategorie „Energie“

Vehemente Kritik für das Scheitern der Debatte um Kombikraftwerke.

Die Verhandlungen der großen Koalition zu einem Modell zur Förderung regenerativer Kombikraftwerke sind gescheitert. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) kritisiert, diese unnötige Verzögerung im Vorankommen der besseren Einbindung von Erneuerbaren Energien in die landesweite Stromversorgung. Das so genannte Kombikraftwerksmodell wurde grundsätzlich von beiden Koalitionspartnern unterstützt und wäre nicht nur ein Anstoß für grundlegende Entwicklungen in der Technologie erneuerbarer Energien gewesen, sondern hätte auch sehr positive Auswirkungen für die Entlastung des Stromnetzes mit sich gebracht. Erst kürzlich, am 21. April, hatte die Bundeskanzlerin Angela Merkel das zukunftsweisende Modell bei der Eröffnung eines Kombikraftwerks in Brandenburg als „Meilenstein“ bezeichnet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Deutsche Bundeswehr hat in letzten beiden Jahren 107 Mio. Euro und 1,5 Mrd. kWh Energie gespart und die CO2 Emissionen um beinahe 400.000 Tonnen reduziert.

Mit Unterstützung der EnergieAgentur.NRW erreichten die Angehörigen der deutschen Bundeswehr auch im Jahr 2008 eine äußerst erfreuliche Energiespar- und Klimabilanz. Gegenüber dem Referenzjahr 2005 haben sie 2008 mit 900 Mio. Kilowattstunden 15,8 Prozent an Energieverbrauch eingespart. Im Jahr davor verbrauchten sie schon bei 604 Mio. kWh weniger Wärme und Strom verglichen mit dem Verbrauch 2005. Die Gesamtsumme an gesparter Energie der letzten beiden Jahre kann sich durchaus sehen lassen: 1,51 Mrd. kwH. Die Kostenreduktion beläuft sich auf 107 Mio. Euro. Zugleich hat die Bundeswehr beinahe 400.000 Tonnen CO2-Emission vermieden. Im Detail hat damit jeder Bundeswehrangehörige seinen persönlichen Verbrauch an CO2 um 1.100 Kilogramm und an Energie um mehr als 4.300 kWh vermindert. Das entspricht der Energiemenge, die ein durchschnittlicher deutscher Drei-Personen-Haushalt jährlich verbraucht. Erreichen konnte die Bundeswehr diese vorbildlichen Ergebnisse durch einen umfangreichen Maßnahmekatalog. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bundesverband Geothermie übt Kritik und bringt Änderungsvorschläge.

Der GtV-Bundesverband Geothermie (GtV-BV) kritisiert, dass die Geothermienutzung durch CCS (carbon dioxide capture and storage)-Vorhaben auf keinen Fall verhindert werden dürfe. Für Änderungen am Gesetztentwurf legt der Verband nun auch konkrete Änderungsvorschläge vor. Der GtV-BV sei offen für konstruktive Mitarbeit, erklärt Präsident Hartmut Gaßner. „Die Bedeutung der Geothermie und der gesetzliche Vorrang der Erneuerbaren Energien muss im CCS-Gesetz ausreichend Beachtung finden.“, betont er die Wichtigkeit der Erdwärme als Alternativenergie und die Notwendigkeit, dass sie nicht nur Privatpersonen in Erdwärme-Seminaren nahe gelegt, sondern auch im Großen Rahmen eingesetzt wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

So lautet der klare Apell der internationalen Städtekommission.

Vergangene Woche tagte die internationale Städtekommission des World Future Council (WFC) und der Hamburger HafenCity Universität (HCU) im Hamburg. Der Abschlussbericht: Die Städte sind noch lange nicht gerüstet für den Klimawandel und die Energiewende. Es besteht dringender Handlungsbedarf in den Ballungszentren, die als Hauptverantwortliche für den Klimawandel gerade stehen müssen. Sowohl in den Industrieländern, als auch zunehmend in Entwicklungsländern sind die Städte fast ausschließlich von fossilen Brennstoffen abhängig – ganze 80% aller Rohstoffe werden in den Städten verbraucht, und immer noch sind die Zentren nicht gewappnet für die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen. Die Internationale Expertenrunde fordert eine drastische Beschleunigung der Umstrukturierung zu 100% Alternativenergie. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neue Trends des energieeffizienten Bauens auf 13. Passivhaustagung in Frankfurt.

Rund 1.000 Interessierte und Aktuere des energieeffizienten Bauens trafen sich am Wochenende in Frankfurt am Main zur Internationalen Passivhaustagung. Eines steht fest: Das Passivhaus ist nicht mehr nur der Baustandard der Zukunft, sondern bereits der Standard der Gegenwart. Für Frankfurt entschied man sich nicht von ungefähr: In den letzten Jahren wurden hier bereits mehrere hundert Wohnbauten nach dem Passivhaus-Standard gebaut. Grund für diese vorbildhafte Entwicklung ist ein Beschluss der Stadt, in dem bei Neubau und Sanierung städtischer Gebäude das Passivhaus als Standard festgelegt wurde. Einige dieser Frankfurter Pionierprojekte waren am Sonntag zur Besichtigung geöffnet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Besitzer von E-Mobilen können von jetzt an in Frankfurt sauberen Strom in ihre Fahrzeuge tanken.

Frankfurt punktet bei umweltbewussten Verkehrsteilnehmern mit einem brandneuen Service: Die traffiQ-Verkehrsinsel bietet sechs Steckdosen, an denen die Batterien strombetriebener Fahrzeuge aufgeladen werden können. Und der Strom aus diesen Steckdosen ist außerdem zu 100 Prozent umweltfreundlich und schont das Klima: Er wird von 18 Evergreen Photovoltaik-Modulen von Evergreen Solar auf dem Dach der Anlage geliefert. Die Energiemenge der 190 W-Module von bis zu 21 kWh an Sonnentagen reicht umgerechnet für 115.000 sauber zurückgelegte Kilometer mit einem E-Scooter. Diesen Beitrag weiterlesen »

Greenpeace deckt in einer Studie auf, wie die Konzerne Mogelpackungen an den Kunden bringen

Empörend sind die Ergebnisse einer Studie, mit der Greenpeace den Energiewissenschaftler Uwe Leprich, Professor der Hochschule Saarbrücken, beauftragt hat: Zahlreiche Stromanbieter in Deutschland blenden ihre Kunden mit Produkten, auf denen zwar „Ökostrom“ drauf steht, aber herkömmlicher Strom drin ist. Möglich macht das der Handel mit Herkunftsnachweisen, auf dem viele Ökostrom-Geschäftsmodelle der Konzerne basieren, beispielsweise RECS-Zertifikate (diese kennzeichnen Strom aus erneuerbaren Energien). Ein Unternehmen kauft dabei einfach billige Nachweise für Öko-Strom aus Wasserkraft in Skandinavien, aber nicht den Strom selbst. Mit den Zertifikaten wird der konventionelle Strom in Deutschland dann schlicht zu Ökostrom umdeklariert und der umweltbewusste Kunde in die Falle gelockt. Diesen Beitrag weiterlesen »

In Haushalten, in denen regelmäßig gekocht wird, zeichnet der Elektroherd für bis zu einem Viertel des Stromverbrauchs verantwortlich. Effiziente Nutzung des Stroms beim Kochen leistet daher einen wichtigen Beitrag zum optimalen Stromsparen im Haushalt. Elektroherde nach heutigem Standard werden ständig verbessert, um den Energieverbrauch weiter zu minimieren. Dennoch gibt es einige Tricks, wie sie die benötigte Energie beim Kochen und Backen noch sinnvoller ausnutzen können. Die wichtigsten Tipps zum Energiesparen in der Küche haben wir für Sie hier im Überblick zusammengestellt: Diesen Beitrag weiterlesen »

dena liefert Broschüren für öffentliche Hand und Eigentümer von Nichtwohngebäuden

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) ist bei Errichtung, Änderung oder Erweiterung von Gebäuden ein Energieausweis auszustellen. Bislang galt die Verordnung für Privatgebäude, das soll sich ab 1. Juli 2009 ändern. Denn mit der gesetzlichen Neuerung wird der Energieausweis nun auch für öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser, Schulen und Bürobauten Pflicht. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) bietet der öffentlichen Hand und privaten Eigentümern von Nichtwohngebäuden mit der Broschüre „Energieausweis für Nichtwohngebäude – der Einstieg in die Modernisierung“ einen praktischen Ratgeber. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das „Effizienzhaus“-Label kennzeichnet energieeffiziente Gebäude auf den ersten Blick

Energie sparen im Haushalt wird in diesen Zeiten immer wichtiger – und das fängt schon bei der Wohnungssuche an. Darum hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) gemeinsam mit dem deutschen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der KfW das Label „Effizienzhaus“ entwickelt, das im Herbst auf den Markt kommen soll. Das neue Qualitätssiegel ist mit dem Energiesparausweis der KfW gekoppelt. Stephan Kohler, dena-Chef: „Moderne Effizienzhäuser bieten hohen Wohnkomfort und sind ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Effizienzhäuser sind zukunftssichere Häuser, die nach dem Bau durch geringen Energieverbrauch und bleibenden Marktwert überzeugen. Sie bieten langfristig hohe Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung.“ Diesen Beitrag weiterlesen »