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Berlin – Obgleich der Energieverbrauch im vergangenen Jahr um sechs Prozent zurückgegangen ist, wird das heizen teurer. Dieses Ergebnis lässt sich aus den aktuell veröffentlichten Zahlen des Deutschen Mieterbundes (DMB) ableiten.
Am stärksten betroffen sind Mieter, die ihre Wohnung mit Erdgas heizen. Sie hatten im vergangenen Jahr eine Teuerungsrate von 12,5 % gegenüber dem Jahr 2005 hinzunehmen. Für die Berliner ist dieses Ergebnis besorgniserregend, denn in Berlin ist der Anteil der erdgasbeheizten Wohnungen mit 30 % überdurchschnittlich hoch.
Der gesunkene Energieverbrauch ist auf den milden Winter zurückzuführen, dennoch profitiert kaum jemand von der gesparten Energie, denn es herrscht auch weiterhin Rohstoffknappheit und dieses folgert in steigenden Preisen. DMB und Mietervereine fordern deshalb ein umfassendes Gebäudesanierungsprogramm dessen Kosten nicht wie bisher auf die Mieter umgelegt werden. Getreu der Devise „Wer spart soll auch belohnt werden“.

Auch auf dem Strommarkt entwickelt sich die Lage vergleichbar. Trotz einem Konjunkturhoch ging der Gesamtverbrauch in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr erstmals seit Jahren zurück, wie der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) mitteilte. Diese Ersparnis sei auf eine höhere Energieeffienz und ein gewachsenes Bewusstsein der Verbraucher zurückzuführen. Dennoch ist von all dem auf der Stromrechnung bisher nichts zu sehen, denn ein 3-Personen-Haushalt zahlte Mitte 2007 rund 60 Euro im Monat für Strom und das sind im Bundesdurchschnitt 6% mehr als 2006.

Die Bezieher von Ökostrom könnten in naher Zukunft mit steigenden Preisen konfrontiert werden, denn die gesetzlich vorgeschriebene Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien soll um ca. eine Milliarde Euro steigen und diese Kosten zahlt dann der Verbraucher aufgrund der Umlageregelung.

Die zur Förderung erneuerbarer Energien gesetzlich festgelegte Umlage dürfte dann in diesem Jahr nach aktuellen Schätzungen auf 4,2 Mrd. Euro steigen, sagte ein Sprecher des Verbands der Elektrizitätswirtschaft (VDEW). Im Vorjahr hatte die Umlage noch bei 3,2 Mrd. Euro gelegen, aber aufgrund des wachsenden Anteils an Öko-Energie und der wetterbedingten Mehrproduktion von Windstrom sei mit einer Steigerung zu rechnen. Dieses würde sich dann bei einem Durchschnittshaushalt (3500 KW Jahresverbrauch) in Mehrkosten von ca. 2,85 Euro pro Monat äußern. Im letzten Jahr hatten die Zusatzkosten für die Umlage bei gleichem Verbrauch noch 2,22 Euro betragen. Die Umlage garantiert den Erzeugern des Ökostroms eine feste Vergütung, welche über dem Marktpreis für konventionellen Strom liegt um so die Produktion und Einspeisung von Ökostrom zu fördern. Die entstehende Differenz zum Marktpreis wird dann auf alle Stromkunden umgelegt. So kündigten bereits mehr als 50 Stromanbieter eine Preiserhöhung an. Einige haben sie sogar schon zum 01. August umgesetzt

Ein neues, innovatives Farbenprodukt eines österreichischen Farbenherstellers verspricht phänomenale Wirkung für Innenräume und an Fassaden.

Wien. Durch ein neues Produkt aus dem Bereich Aussen- / Innenfarben sollen sich sogar die Heizkosten senken lassen. Der Hersteller verspricht zudem eine Verhinderung von Verschmutzung und Algenbildung und der damit verbundenen Renovierungsintervallverlängerung an Fassaden. Für Innenräume soll die Farbe die Bildung von Schimmelpilzen deutlich verringern. Der besondere Vorteil liegt allerdings in der Einsparung von bis zu 30% der Heizkosten.

Denn eine spezielle mit Glas vermengte Fassadenfarbe sorgt dafür das die Sonnenenergie tief in den Baukörper eindringen kann und begünstigt so einen Kollektoreffekt der die Außenwärme besser zur Erwärmung des Gebäudes nutzt.

Wissenschaftliche Untersuchungen und Gebäudevergleiche brachten zum Ergebnis das die Kombination aus Innenwand- und Fassadenfarben auf wärmespeicherfähigem Untergrund hohes energetisches Potential hat. Denn in der Praxis zeigten sich erstaunliche Resultate. So kann die Innenwandoberflächentemperatur einer Außenwand mit einem Fassadenanstrich um bis zu 1,5 Grad Celsius und mit einem Innenraumanstrich um bis zu 3 Grad Celsius ansteigen. Dieser Effekt begünstigt auch die Schimmelpilz Problematik erheblich und spart Heizkosten um bis zu 30% bei gleichzeitiger C02 Reduzierung.

Für den Verbraucher die weitere Vorteile der neuen Fassadenbeschichtung zum einen in der Renovierungsintervallverlängerung und zum anderen in der berechenbaren Heizkosten-Einsparung. Im Innenbereich stehen die Energie-Einsparung, die Schimmelpilzverhinderung und die Behaglichkeit im Vordergrund.

Diese Energie-Einspar-Maßnahme ist zudem für jedermann einfach durch streichen, rollen oder spritzen in über 5000 Farbtönen möglich und die Kosten liegen nur unwesentlich über denen eines normalen Farbanstrichs und amortisieren sich bereits nach 2 Jahren.

Eine mit Einzelöfen beheizbare Wohnung verfügte über zwei Herde in der Küche, was dem Vermieter Anlass genug war bei einer anstehenden Mieterhöhung die Küche nach dem Mietspiegel als beheizbar einzustufen. Das Landgericht Berlin verneinte dieses Vorhaben allerdings klar und eindeutig. Vielmehr sei es Wohnwert mindernd, da die benannte Wohnung ohne adäquate Heizung mit dem Merkmal „nicht beheizbare Küche“ zu versehen sei. Denn der zweite in der Küche stehende Herd könne nicht als Heizung angesehen werden, nur weil er bei der Bereitung von Speisen Wärme abgibt. Zudem wäre es äußerst Ineffizient den Herd als Küchenheizung zu verwenden und dafür sei er überdies auch nicht gebaut. Von Co2 Emissionen und Unwirtschaftlichkeit mal einmal ganz abgesehen. Bei solch haarsträubender Argumentation seitens des Vermieters ist dann wohl davon auszugehen, das er den zur Küche gehörenden Kühlschrank im Gegenzug als Klimaanlage aufrechnen wird.

Berlin. Bei der Beheizung und Warmwasserbereitung in Wohngebäuden soll die Nutzung von Wärmepumpen, Solar-, Holzpellet- oder Biomasseanlagen zum Standard werden.
Für neue Eigenheime und Mietshäuser ist dabei vorgesehen, einen Anteil von mindestens 15 Prozent der benötigten Wärme aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.
Das sieht nach Angaben aus Regierungskreisen der Entwurf eines im Bundesumweltministerium erarbeiteten Klimaschutz-Programmes vor.
Das Thema steht in drei Wochen auf der Tagesordnung der Kabinettsklausur.

Im zuständigen Umweltressort werden die Einzelheiten der Pläne zwar noch nicht bestätigt: „Es gibt noch keine Festlegungen und Entscheidungen.“ Doch die Richtung haben sich Union und SPD schon im Koalitionsvertrag vorgegeben. Dort wurde verabredet, die „Marktpotenziale erneuerbarer Energien im Wärmebereich“ besser zu erschließen. Bisher werden durch sie erst sechs Prozent des Wärmebedarfs beim Wohnraum gedeckt.

Ihr Anteil soll nun im Interesse des Klimaschutzes, aber auch wegen steigender Energiekosten für Eigentümer und Mieter erhöht werden, heißt es in Regierungskreisen. Bei Einfamilienhäusern würde schon durch den Einsatz von Solarzellen die Quote erfüllt. Für bestehende Gebäude ist an eine Übergangsfrist gedacht. Danach würde das Gesetz bei der Erneuerung der Heizungsanlage greifen. Ausnahmen sind für Fernwärme denkbar.

Vorbild könnte Baden-Württemberg sein. Das dortige Kabinett hat gerade einen ähnlichen Gesetzentwurf beschlossen: Wer sich künftig im Ländle nicht an die festgeschriebenen Quoten hält, muss mit einem Bußgeld zwischen 50000 und 100000 Euro rechnen.

Laut einer Studie lassen sich die jährlichen Heizkosten eines Einfamilienhauses von bisher ca. 2500 Euro auf gut 650 Euro senken.
Nebenbei ist das sogar noch gut für die Umwelt, denn dabei werden auch gleich mehr als zehn Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxid (Co2) eingespart, so das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen.

Vorausgesetzt wird allerdings ein Umstieg von der guten alten Ölheizung wie sie in vielen Häusern der späten 70er Jahre noch immer verbaut sind auf eine moderne Pelletheizung.
Das durch Ölheizung beheizte Haus kommt bei einer Größe von 250 Quadratmetern und einem Gesamtwärmebedarf von 115 Kilowattstunden pro Quadratmeter auf einen Jahresverbrauch von sage und schreibe 3.900 Litern Heizöl. Die Sanierung der alten Heizung geht allerdings mit einer Sanierung der Gebäudehülle einher, liefert in dieser Kombination aber sowohl aus Klimaschutz- wie auch Nachhaltigkeitsaspekten das beste Ergebnis. Mit dieser Kombinierten maßnahem lassen sich die Heizkosten dann jährlich auf ein viertel der bisherigen Ausgaben senken. Aber auch ohne die kostspielige Sanierung der Gebäudehülle, lassen sich mit den kleinen Spanpresslingen (Pellets) die Heizkosten ebenso wie auch die Co2 Emissionen deutlich senken.

Die alternativen Heizsysteme, so wie die Erdwärmepumpe, Gas- oder Ölbrennwertkessel konnten hingegen unter Effizienzgesichtspunkten nur dann punkten, wenn auch eine umfassende Sanierung der Gebäudehülle durchgeführt würde. Wegen ihrer stetigen Preiserhöhungen, der Krisenunsicherheit und besonders wegen ihren hohen Kohlendioxid Emissionen seien die fossilen Energieträger wie Öl und Gas nicht mehr zu empfehlen.
Fazit: Wer sowohl umweltfreundlich als auch kostensparend heizen möchte trifft mit modernen Pelletanlagen eine gute Wahl.

Berlin. Energie sparen ist grade total in. Einer Umfrage, die im Frühjahr für den „Energiemotor 2007“ des VDEW getätigt wurde zufolge, gaben 73% der Bürger an, dass sie sich bedingt durch die gestiegenen Preise „stark“ oder „sehr stark“ bemühen Energie einzusparen. Verglichen mit dem Herbst 2006 ist dies ein Anstieg von 8 %. Selbst wenn das Energiesparen mit dem Verzicht von Komfort einhergeht, befürworten dieses immerhin noch 68% der Befragten. Im Jahr 2000 waren es laut Verbande der Elektrizitätswerke (VDEW) lediglich 56 %. Zudem lässt sich in deutschen Haushalten ein Anstieg von Energiesparlampen feststellen, da in diesem Jahr laut Umfrage 49% der Bürger auf diese Form der Glühbirne zurückgegriffen haben, 1996 taten dieses lediglich 35 % der Befragten. Besonders den neuen Stromangeboten wie Ökostrom und den Beratungsangeboten der deutschen Stromunternehmen sei es zu verdanken, dass der Trend zum Energiesparen auch weiterhin anhält, so Roger Kohlmann, stellvertretender VDEW Hauptgeschäftsführer. Speziell die Energieberatungen, bei denen der effiziente Umgang mit Energie im Vordergrund steht und die Informationen über Förderprogramme und Investitionszuschüsse seien eine gute Sache und wirkten nachhaltig beim Kunden, so Kohlmann abschließend.

Wiesbaden. Laut ESWE Versorgung sind in Deutschland rund vier Millionen Heizungsanlagen völlig veraltet. Diese Anlagen verbrauchen mehr Energie als zwingend nötig und belasten gleichzeitig auch noch die Umwelt stark. Marc Fischer berät Privatkunden des Versorgers bei der Auswahl des passenden Heizsystems und zeigt Optimierungsmöglichkeiten auf. Sein Tipp: Zunächst ein “Fitness-Check” für die Heizung, gegebenenfalls kommt man aber auch um den Einbau einer völlig neuen Kesselanlage nicht umher. Hinzu kommt das ab 2008 ein “Energieausweis” Pflicht wird.

Der Austausch alter Heizkessel bietet ein hohes Sparpotenzial. Wie kann muss man sich das als Laie vorstellen?

Fischer: Es ist ganz einfach. Der Energieverbrauch lässt sich durch den Austausch um bis zu 40 Prozent reduzieren. Die optimale Abstimmung von Heizkessel, Warmwasserspeicher, Pumpen, Regelung, Rohrleitung und Heizkörper trägt zu einer weiteren Energiekostenreduzierung bei.

Wie kann der Privatkunde erfahren, wo er Energie einsparen kann?
Fischer: Ob solche Einsparpotenziale auch im eigenen Wasserversorgungssystem schlummern, kann man auf einfache Weise ermitteln. Unsere Experten im “Energie direkt Center” an der Kirchgasse sind dabei behilflich. Kriterien der Beurteilung sind der Energiekennwert und das Alter des Heizkessels, denn Kessel älter als 25 Jahre gelten als technisch überholt. Wichtig sind eine dem tatsächlichen Bedarf angepasste Leistung des Heizkessels sowie die auftretenden Abgasverluste.

Wie muss eine Heizungsanlage denn aussehen?
Fischer: Zu einer effizienten Heizungsanlage gehören natürlich auch gedämmte Rohrleitungen, geregelte Umwälzpumpen, Heizkörper mit Thermostat-Ventilen sowie eine Regelung der Anlage, die unabhängig von der Außentemperatur sein muss.

Wie können sie den Privatkunden weiterhelfen?
Fischer: Generell empfiehlt sich eine Beratung zur Anlagentechnik, aber auch zu Förderungsmöglichkeiten und Investitionskosten. Wir bieten einen solchen Service an, aber natürlich auch das ortsansässige Handwerk. Eine umfassende und aussagekräftige Bewertung von Gebäude und Anlage liefert zudem ein Energieausweis. Dieser Energieausweis ist im nächsten Jahr bei Vermietung und Verkauf von Häusern und Wohnungen Pflicht.

Bei der Entscheidungsfindung des passenden Heizsystems für den Neubau ist entgegen aktueller Debatten über Klimaschutz und Emissionen nicht die Frage ob herkömmlich oder alternativ ausschlaggebend, sondern schlicht und einfach nur die Höhe der künftigen Heizkosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Kampagne „Klima sucht Schutz“ welche rund 1.000 „Neubauer“ nach ihren Vorlieben und Motiven für die Wahl des Heizsystems befragt hat.
Zuvor konnten die Befragten durch den interaktiven Ratgeber „Heizkosten im Neubau“ fünf verschiedene Systeme miteinander vergleichen. Hier wurde zwischen Heizöl, Erdgas, Fernwärme, Pellets und der Wärmepumpe verglichen. Dabei fiel die Entscheidung der Bauherren in den meisten fällen nicht auf das System mit den geringsten Co2-Emissionen.

Dr. Johannes Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen Co2online GmbH und Projektträger der Klimaschutzkampagne erklärte daraufhin, das man in Zukunft wohl noch stärker auf die Bedeutung emissionsarmer Heizsysteme für Neubauten hinweisen müsse. Das die Kostenvorteile im Moment noch für den Kauf von weniger Umweltfreundlichen Heizsystemen sprechen, ist letztlich eine der größten Hürden die es zu überwinden gilt um Bauherren für den Einbau umweltfreundlicher Systeme zu sensibilisieren. Als bemerkenswert bezeichnete Hengstenberg das veränderte Interesse der Ratgebernutzer, die sich weniger für die fossilen und dafür mehr für die alternativen Energieträger interessierten und sieht hierin auch einen ersten Erfolg der staatlichen Förderung von alternativen und regenerativen Heizsysteme wie Solaranlagen und Wärmepumpen. Mehr als jeder zweite „Häuslebauer“ nutzt oder plant demnach bisher die Inanspruchnahme von staatlichen Fördermitteln.

Und diesen wohlverdienten Urlaub sollten clevere Hauseigentümer zur Sanierung ihrer technisch veralteten Heizung nutzen. Denn der Betrieb dieser „alten Kessel“ schadet nicht nur der Umwelt und dem Klima sondern auch dem eigenen Portemonnaie. Alleine schon wegen ihres hohen Verbrauchs sollten alte Heizkessel durch moderne Anlagen, zum Beispiel durch effiziente Öl-Brennwertgeräte oder hoch moderne Wärmepumpen ersetzt werden. So lassen sich gleich zu Beginn der neuen Heizperiode schnell mal 30% an Heizkosten einsparen. In Kombination mit einer Solarwärmeanlage sogar bis zu 40%. Zudem wird die Anschaffung sowohl von Öl-Brennwertkesseln als auch von Solarwärmeanlagen vom Staat über verschiedene Programme gefördert. Und wenn es der Heizung gut geht, dann geht es auch dem Eigentümer gut, denn das durch die Modernisierung gesparte Geld lässt sich für andere schöne Sachen verwenden, zum Beispiel für einen Urlaub des Heizungsbesitzers.