Russland kündigt unmittelbar nach den Wahlen in der Ukraine eurneut eine Gaskürzung an und will die Ukraine nicht mehr weiter mit Gas beliefern. Auch die EU befürchtet Lieferengpässe beim begehrten Rohstoff Gas. Russland fordert von der Ukraine die Begleichung der Gasschulden gegenüber dem Monopolisten Gazprom in der Höhe von 1,3 Mrd. US-Dollar.

Da die EU den Großteils des Gases aus der Ukraine bezieht, sind auch die EU Staaten unmittelbar betroffen. Die Dorhung wurde unmittelbar ausgesprochen nachdem der Wahlausgang und somit der Regierungswechsel in der Ukraine bekannt war. Der ukrainische Energieminister Juri Bojko flog umgehend zu den wichtigen Verhandlungen nach Moskau und am späten Nachmittag die erlösende Nachricht. Es sei eine Lösung gefunden worden um solchen Problem zukünftig aus dem WEg zu gehen. Wie dies aussehen soll ist unklar, da die Ukraine diese Forderungen Russlands nicht nachvollziehen kann.

Die Gazprom hat zuvor jedoch die europäischen Geschäftspartner informiert, um einen erneuten Imageschaden aus dem Weg zu gehen. Bleibt abzuwarten ob es wirklich zum Vollzug der Gasliefersperre kommt.

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