Die Energieeffizienz der Wärmepumpen wird durch Ermittlung der Jahresarbeitszahl bestimmt. Diese Kennzahl gibt das Verhältnis von bereitgestellter Energie zu eingesetzter elektrischer Energie wieder. Je höher dabei die Energieausbeute der Wärmepumpe ist, umso größer ist auch die jeweilige Jahresarbeitszahl und damit der Nutzen für den Verbraucher.

Die Jahresarbeitszahlen der untersuchten Wärmepumpen wurden mit zwei verschiedenen Systemen errechnet. Das erste System bestand dabei aus einer Wärmepumpe und einer Flächenheizung mit einer Vorlauftemperatur von 35 °C, das zweite System bestand aus einer Wärmepumpe und einer Radiatorheizung die mit 55°C Vorlauftemperatur betrieben wurde. Der Mittelwert der acht getesteten Sole/Wasser – Wärmepumpen zeigte eine Jahresarbeitszahl bei der Flächenheizung von 4,43 und bei der Radiatorheizung von durchschnittlich 2,76.

Im Ergebnis bedeutet dies, mit einer Kilowattstunde Strom kann bei Betrieb mit der Flächenheizung 4,43 KWh Nutzwärme erzeugt werden. Im vergleich dazu erzielt man bei dem Einsatz von einer KWh Strom mit einer Radiatorheizung lediglich 2,76 KWh Nutzwärme. Somit ergibt der Einsatz der Flächenheizung gegenüber der Radiatorheizung eine Mehrleistung von 62% bei gleichem Energieeinsatz.

Fazit: Eindrucksvoller kann man das optimale Einsatzgebiet von Wärmepumpen wohl nicht schildern, denn um eine möglichst effiziente Energienutzung zu Gewährleisten sollten Wärmepumpen auf jeden Fall in Verbindung mit Flächenheizungen betrieben werden.

1 Kommentar zu „Wärmepumpe in Kombination mit Flächenheizung am effizientesten“

  • Andrea sagt:

    Flächenheizungen sind einfach die gemütlichste Art um zu heizen. Keine kalten Füße mehr!

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