Bundesverkehrsministerium gibt Modellregionen für Pilotprojekt bekannt.

Diese Woche gab Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee die acht deutschen Regionen bekannt, in denen die aus dem Förderprogramm „Modellregionen Elektromobilität“ finanzierten Pilotprojekte durchgeführt werden. Aus 130 Bewerbern wurden Berlin/Potsdam, Bremen/Oldenburg, Hamburg, München, Rhein-Main, Rhein-Ruhr (Schwerpunkt Aachen und Münster), Sachsen (Schwerpunkten Dresden und Leipzig) und Stuttgart ausgewählt.

Die Wahl begründet Tiefensee damit, dass diese acht starken Regionen „sich mit ihren spezifischen Stärken, guten Ideen und starken Partnern einbringen.“ Die unterschiedlichen regionalen Schwerpunkte sieht er als Potenzial, um verschiedene Techniken und Ansätze sowohl im städtischen, als auch ländlichen Raum „auf ihre Praxistauglichkeit zu testen.“ Die Offensive habe zum Ziel, Elektromobilität im alltäglichen Leben sichtbar zu machen.

Bis 2011 investiert das Förderprogramm insgesamt 115 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II in gezielte Maßnahmen zur Marktvorbereitung und Erprobung von Elektrofahrzeugen. Das Programm ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Konkret geht es dabei um den effektiven Einsatz von Pkw, Last- und Nutzfahrzeugen, ÖPNV und Zweirädern, die mit alternativen Antrieben fahren. Als Modellregion bewerben konnten sich Städte, Regionen und Kommunen, sowie regional organisierte Forschungs- und Industrieverbünde.

„Deutschland soll mit Ideen aus dem ganzen Land zum Marktführer für moderne Antriebstechnologien werden. Das sichert wichtige Arbeitsplätze und die Mobilität der Zukunft“, so Tiefensee. Er freut sich über das große Interesse und die Bereitschaft von Forschung, Kommunen und Industrie, für dieses gemeinsame Ziel zusammen zu arbeiten. Die ersten Gespräche mit den Modellregionen über konkrete Konzepte starten nächste Woche.

Quelle: Oekonews.at

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