Kommunale Stromvertriebe von deutscher Bundesregierung gestärkt.

Die Bundesregierung ebnet mit dem Kabinettsbeschluss zum EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) den Weg für mehr Transparenz und Fairness bei der EEG-Strom Wälzung. Hans-Joachim Reck, Geschäftsführer des VKU (Verband kommunaler Unternehmen) lobt den Regierungsbeschluss zum EEG-Ausgleichsmechanismus und betont, dass dadurch mehr Sicherheit bei der Beschaffungspolitik für die Stadtwerke gegeben sei und diese von finanziellen Risiken befreit würden. Spätestens bis Anfang Juli 2009 erwartet der VKU endgültig grünes Licht vom Deutschen Bundestag für das Inkrafttreten des neuen Systems zu Beginn des kommenden Jahres.

Die Reform orientiert sich an den Vorschlägen des VKU und sieht eine Befreiung der Stromvertriebe von der Pflicht zur Abnahme von EEG-Monatsbändern ab dem 1. Januar 2010 vor, berichtet Ökonews. Statt dieser Abnahme verpflichten sich die Betreiber der vier deutschen Übertragungsnetze zur Vermarktung des aufgenommenen EEG-Stroms an der Börse.

Aus dem Beschluss ergibt sich für die Betreiber von Anlagen, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden, keine Änderung. Die im EEG festgelegten Einspeisevergütungen erhalten sie weiterhin. Finanziert werden diese zukünftig teilweise aus den Börsenerlösen der Betreiber der Übertragungsnetze, beim Kunden wird eine EEG-Umlage eingehoben.

Der Verband kommunaler Unternehmen ist der Vertreter von 1.350 kommunalwirtschaftlicher Unternehmen für Wasser, Energie und Entsorgung. 2008 erwirtschaftete der VKU mit mehr als 220.000 Beschäftigten einen Umsatz von rund 72 Milliarden Euro.

Quelle: Oekonews.at

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