Chinas BYD und VW wollen auf dem Sektor Eletro-Mobilität zusammenarbeiten.

Szene-Insidern der Elektro-Mobilitätsszene ist der chinesische Autohersteller BYD („Build Your Dreams“) bereits bestens bekannt. Vorige Woche war eine Delegation des Unternehmens unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Wang Chuanfu zu Besuch bei VW in Wolfsburg. Herr Wang und Prof. Dr. Winterkorn unterzeichneten ein „Memorandum of Understanding“.

Zunächst besuchte die Delegation das Technologiezentrum Elektroaktion in Isenbüttel und dann Wolfsburger Teststrecken. Im Mittelpunkt standen Probefahrten mit unterschiedlichen Fahrzeugen, zum Beispiel dem Prototyp eines Elektrofahrzeugs und dem Golf twinDrive, und Fachgespräche. Über den derzeitigen Stand der Planung wurden die chinesischen Topmanager vom Vorstand der Technischen Entwicklung Volkswagen, Dr. Ulrich Hackenberg, persönlich informiert. Er erklärte, dass Volkswagen die erfolgreichen „BlueMotionTechnologies“ konsequent ausbauen würde. Er betonte die hierbei immer wichtiger werdende Rolle von Elektro- und Hybridfahrzeugen. Besonders für den chinesischen Markt sieht er in BYD einen potentiellen Partner zur Unterstützung beim zügigen Ausbau von VWs Aktivitäten.

Anschließend unterzeichneten Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, und Wang Chuanfu ein „Memorandum of Understanding“ mit dem Ziel und der Absichtserklärung, eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Volkswagen und BYD auf dem Gebiet von Hybrid- und Elektrofahrzeugen, die mit Lithium-Batterien betrieben werden, zu prüfen.

Schon im Februar unterzeichnete VW eine ähnliche Absichtserklärung mit Toshiba. Zielsetzung hierbei ist eine Zusammenarbeit in der Entwicklung von Elektroantrieben inklusive der dazugehörigen Leistungselektronik. Außerdem planen Toshiba und VW für die nächste Generation von E-Fahrzeugen die Ausarbeitung von Batteriesystemen mit hoher Energiedichte.

Quelle: Oekonews.at

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