Verstärkung der Siliziumkompetenz der centrotherm photovoltaics-Gruppe.

Der neue Kristallisationsofen zur Produktion von multikristallinen Ingots wurde im Tochterunternehmen centrotherm SiTec GmbH entwickelt und befindet sich bereits in der Testphase. Schon jetzt übertreffen die erreichten Leistungen des Ofens die Erwartungen, der sich durch einen höheren Output als alle am Markt erhältlichen vergleichbaren Modelle auszeichnet. Der Energiehaushalt ist bei der Weiterentwicklung optimiert und bietet eine Plattform für modulare Erweiterungen. Geplant ist die Auslieferung der ersten Öfen auf dem Markt für das erste Halbjahr 2010.

Die centrotherm photovoltaics-Gruppe erfreut sich schon heute steigender Nachfrage bei Lösungen für Wafer und Kristallisation. Der neue Kristallisationsofen bietet Prozesstechnologie für die Kristallisation und die nötigen Prozessanlagen und zusätzlich Engineering-Dienstleistungen und Facility-Design. centrotherm photovoltaics ist bekannt dafür, Schlüssel-Equipment, Technologie und as entsprechende Prozess-Know-how zu liefern.

Der neue Kristallisationsofen fasst bis zu 450 Kilo Polysilizium, das bei hoher Hitze geschmolzen und zu multikristallinen Ingots verarbeitet wird. Aus diesen Siliziumblöcken werden die für die Produktion von Solarmodulen und Solarzellen benötigten Wafer und Säulen ausgesägt. Die optimierte Hot Zone sorgt für effiziente Prozessführung bei der Kristallisation und ausgezeichnete Siliziumschmelzung.

Seit kurzem besteht eine Kooperation zwischen centrotherm photovoltaics und der Hochschule Ulm. In gemeinsamen Projekten soll die Verfahrenstechnik für die Herstellung von CIGS-Dünnschicht-Solarzellen optimiert und weiterentwickelt werden. In dieser speziellen Art von Solarzellen findet Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid Verwendung als Verbindungshalbleiter, der bei Laborversuchen im Rahmen der Absorption ein Wirkungsspektrum von 20 Prozent erreichte. Aktuell forscht die Hochschule Ulm auf dem Gebiet der Dünnschicht-Technologie und arbeitet laut Dr. Thomas Walter, Professor für Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie, “an einem Verfahren zum Abschneiden von Zwischenschichten”.

Quelle: Oekonews.at

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