DEPV rechnet mit starkem Zuwachs für Pelletheizungen in Deutschland.

Die DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt gab kürzlich bekannt, dass der Deutsche Energie-Pellet-Verband (DEPV), der seit diesem Jahr in Berlin ansässig ist, mit einem sehr erfolgreichen Jahr für die Pelletbranche rechnet. Bundesweit werden 35.000 neue Pelletfeuerungen erwartet, was heißt, dass zu Jahresende ca. 140.000 Pellet-Anlagen in Betrieb sein werden.
Dabei rechnet der DEPV neben der Nachfrage aus Privathaushalten auch mit einem starken Zuwachs bei gewerblichen und kommunalen Projekten. Insgesamt, so Schmidt, sei der Marktverlauf für das Pelletgewerbe im Vergleich mit dem krisengebeutelten Verlauf der Gesamtwirtschaft sehr positiv. „Beim Endverbraucher ist die Bereitschaft zu verspüren, in sein Heim zu investieren, wo Heizungen mit an der Spitze der dringend notwendigen Erneuerungsmaßnahmen stehen.“, erklärt die DEPV-Vorsitzende. Auch die Mittel aus Konjunkturprogrammen der Bundesregierung werden derzeit bei Kommunen in die Sanierung der Wärmeinfrastruktur investiert.

Schmidt betont weiter, dass die Pelletbranche die Dynamik am Markt aufgrund der steigenden Nachfrage in Deutschland mit einem verlässlichen Image meistern müsse. „Versorgungssicherheit und Qualitätssicherung beim Energieträger, die zeitnahe Abdeckung der Nachfrage nach Feuerungsanlagen sowie eine umfassende Marktdokumentation“ sieht sie als wichtige Herausforderung für die Hersteller im Pelletbereich.

Geplant ist die Ausdehnung des Zuständigkeitsbereichs der DEPV auf das gesamte Spektrum der Holzenergie. Daher wird der DEPV nach einer Namensänderung zukünftig mit dem Eintrag der neuen Satzung als „Deutscher Energieholz und Pellet-Verband e.V.“ bekannt.

Quelle: topagrar.com

Kommentieren