Frankreich als Vorbild für weitere Länder: 5000 € Unterstützung pro Kauf 

Was in Deutschland und Österreich noch Zukunftsmusik ist, haben Nachbarstaaten bereits in die Realität umgesetzt. Während man sich hierzulande noch bemüht, mit Verschrottungsprämien die Autowirtschaft zu retten, investiert Frankreich in die Zukunft: Beim Kauf eines Elektro-Fahrzeuges (und für Autos, die weniger als 60g CO2 ausstoßen ) gibt’s 5000 Euro Zuschuss von der ADEME. Wo es sonst noch Vergünstigungen gibt, erfahren Sie hier.

In Großbritannien wurde bereits ein fortschrittliches Modell zur Besteuerung von Firmenautos umgesetzt: Je weniger CO2-Ausstoß, umso geringer die Steuer.

In London spart der Elektrofahrzeug-Fahrer die Citymaut, die immerhin zwischen 7:00 und 18:30 5 Pfund (7 Euro) beträgt. Ein bedeutender Sparfaktor in den englischen Brieftaschen, der schon Vielen einen sinnvollen Anreiz geboten hat, auf saubere Fahrzeuge umzusteigen. Dann fallen nämlich lediglich einmal jährlich 10 Pfund Mautgebühren an.

In Norwegen sind Fahrer von Elektroautos den anderen Autofahrern eindeutig eine Nasenlänge voraus: Sie dürfen in den Innenstädten bei Stau auf die Busspuren ausweichen. Die norwegische Verkehrsministerin Liv Signe Navarsete kündigte Anfang September 2008 zudem noch weitere Vergünstigungen an, „die das Elektroauto noch attraktiver machen sollen.“ So zum Beispiel Entfall von Steuerabgaben, kostenlose Fahrüberfahrten auf den Nationalstraßen, gratis Parken auf öffentlichen Parkplätzen und Nutzung der Spur für den öffentlichen Nahverkehr. Wie in London fallen für Elektrofahrzeuge auch in Norwegen keine Mautgebühren an den städtischen Mautstationen an.

In Belgien führte man schon 2005 einen Steuernachlass von 15 Prozent auf den Kaufpreis bei Autos, die weniger als 105g CO2/km ausstoßen.

Die USA locken mit einer Steuergutschrift von 7500 US-Dollar bei Kauf von Elektro- oder Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen.

Bleibt zu hoffen, dass auch unsere Regierung sich ein Beispiel an den positiven Ergebnissen unserer Nachbarn nimmt und bald wirklich sinnvolle Pläne entwickelt, um den Deutschen den Umstieg auf Alternativantriebe schmackhaft zu machen.

Quelle: oekonews.at

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