In Haushalten, in denen regelmäßig gekocht wird, zeichnet der Elektroherd für bis zu einem Viertel des Stromverbrauchs verantwortlich. Effiziente Nutzung des Stroms beim Kochen leistet daher einen wichtigen Beitrag zum optimalen Stromsparen im Haushalt. Elektroherde nach heutigem Standard werden ständig verbessert, um den Energieverbrauch weiter zu minimieren. Dennoch gibt es einige Tricks, wie sie die benötigte Energie beim Kochen und Backen noch sinnvoller ausnutzen können. Die wichtigsten Tipps zum Energiesparen in der Küche haben wir für Sie hier im Überblick zusammengestellt:

Kochen:

  • Achten Sie darauf, dass Kochstellen wirklich nur dann eingeschaltet sind, wenn ein Kochtopf darauf steht.
  • Die Wärme kann nur dann effizient weitergeleitet werden, wenn Topf und Kochplatte dieselbe Größe haben.
  • Töpfe mit Elektroböden sind eine sinnvolle Investition. Sie verkürzen die Ankochzeiten und verringern damit den Stromverbrauch.
  • Beim Wasserkochen und Garen immer einen Deckel auf den Topf setzen, sonst löst sich wertvolle Energie buchstäblich in Dampf auf.
  • Nutzen Sie die Restwärme der Kochstellen und schalten Sie die Platten früher ab. Sie beträgt bei herkömmlichen Elektroherden fünf bis zehn Minuten. Außerdem können Sie auf restwarmen Platten Wasser für den anfallenden Abwasch warm machen und somit beim Warmwasserverbrauch einsparen.
  • Verwenden Sie zum Erwärmen von Speisen und Flüssigkeiten bis zu einem halben Liter lieber die Mikrowelle als Backrohr oder Herdplatten, Sie sparen im Vergleich bis zu 70 Prozent Strom.

Backen:

  • Die Restwärme lässt sich auch hier sinnvoll einsetzen. Damit können Sie den Stromverbrauch sogar um bis zu 20 Prozent reduzieren.
  • Stellen Sie mehrere Gefäße gleichzeitig ins Rohr.
  • Vorheizen ist nur zum Brotbacken oder dann nötig, wenn die Backdauer unter 30 Minuten beträgt.

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