dena liefert Broschüren für öffentliche Hand und Eigentümer von Nichtwohngebäuden

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) ist bei Errichtung, Änderung oder Erweiterung von Gebäuden ein Energieausweis auszustellen. Bislang galt die Verordnung für Privatgebäude, das soll sich ab 1. Juli 2009 ändern. Denn mit der gesetzlichen Neuerung wird der Energieausweis nun auch für öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser, Schulen und Bürobauten Pflicht. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) bietet der öffentlichen Hand und privaten Eigentümern von Nichtwohngebäuden mit der Broschüre „Energieausweis für Nichtwohngebäude – der Einstieg in die Modernisierung“ einen praktischen Ratgeber.

Der Energieausweis legt Energieeinsparpotenziale offen und zeigt sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen auf. Im Leitfaden „Contracting-Lotse für Kommunen“ erläutert die dena beispielsweise, wie Bund, Länder und Kommunen durch Contracting-Projekte ganz ohne weitere Investitionen Kosten sparen und den Energieverbrauch senken können. dena-Bereichsleiter Thomas Kwapich konstatiert, die öffentliche Hand könne „allein durch die Umsetzung von Contracting bis zu 30 Prozent ihrer Energiekosten sparen.“ Nach dem Willen der dena sollen private Eigentümer und die öffentliche Hand „im Energieausweis nicht nur eine Pflicht sehen, sondern ihn als Chance nutzen, Einsparpotenziale beim Energieverbrauch in ihren Liegenschaften aufzudecken“, so Kwapich weiter.

Der Ratgeber „Energieausweis für Nichtwohngebäude – der Einstieg in die Modernisierung“ hilft durch praxisnahe Tipps und Beispiele, beantwortet zentrale Fragen zum Energieausweis und bietet Empfehlungen der dena zur Erstellung und Hilfe rund um die Vertragsgestaltung zwischen Ausstellern von Energieausweisen und Gebäudeeigentümern. Weiters zeigt die Broschüre auf, wie Eigentümer mit dem Energieausweis den Einstieg in die Modernisierung ihrer Gebäude sinnvoll und effizient schaffen können.

Der „Contracting-Lotse für Kommunen“ klärt Fragen für Länder und Kommunen rund ums Thema Contracting, beispielsweise welche Gebäude für Contracting geeignet sind, stellt unterschiedliche Contracting-Modelle vor und zeigt auf, wie man die höchsten Einsparungen beim Energieverbrauch erzielen kann. Ergänzt wird der Leitfaden durch eine Liste weiterführender Beratungsstellen.

Hilfe beim Energieausweis können Eigentümer von Nichtwohngebäuden gut gebrauchen, denn bei Vermietung oder Verkauf ohne vollständigen und korrekten Energiebedarfsausweis drohen saftige Bußgelder bis zu 15.000 Euro.

Quelle: Oekonews.at

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