Wie kürzlich in einem Netbook Portal berichtet arbeiten Forscher und Wirtschaft schon seit einiger Zeit an einem vernünftigem Weg die drahtlose Stromübertragung zur Marktreife zu bringen. Forscher berichten nun Strom via Hochfrequenztechnik bereits 148 Kilometer gesendet zu haben.
drahtlose Stromübertragung

Zwischen den Inseln Maui und Hawaii wurde Solarstrom mittels Mikrowellen über eine Distanz von 148 Kilometern gebeamt.

Bisher wurden solche Test nur unter strengster Geheimhaltung durchgeführt, da man das Potential einer ausgereiften Techn ologie kennt und zu viel Angst vor der Konkurrenz hat. Die Forscher denken hierbei aber nicht nur an die Übertragung auf der Erste sondern vorallem an die Übertragung von Strom auf unsere Erde aus dem Weltall. Das Ganze soll sich “weltraumbasierende Solarstromgewinnung” nennen. Man könne unendliche viele Solarkollektoren im Weltraum platzieren welche den gewonnenen Strom mittels einer ähnliches Technologie dann auf die Erde senden. So könnte man den weltweiten Energiebedarf umweltschonend und dauerhaft decken. Freilich muss diese Technik noch überarbeitet werden, denn es gilt rund 36.000 Kilometer drahtlos zu überbrücken und dabei möglichst wenig Strom zu verlieren, doch ich bin davon überzeugt, dass die ein Schritt in die richtige Richtung ist.

1 Kommentar zu „Drahtlose Stromübertragung“

  • öko-fan sagt:

    Ob derartige Tests nur aus Bammel vor der Konkurrenz geheimgehalten werden oder aus Angst vor einer aufgeschreckten Öffentlichkeit, die sich schlicht und einfach weigert, in einem Feldversuch mit Mikrowellen gegrillt zu werden, sei dahingestellt.

    Wenn diese Technologie wirklich für ein Stromversorgungssystem im nennenswerten Umfang genutzt werden wird, geht es bei den dann zu übertragenden Leistungen nicht mehr um Milliwatt oder Watt, sondern schnell mal eben um ein paar Kilo- bis Megawatt.

    Mir ist keine entsprechenden Studie bekannt, die eine gesundheitliche Schädigung durch Hochfrequente Strahlung dieser Leistung ausschließt.

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