Deutscher Windpark in der Nordsee
Bereits im Jahr 2007 haben Greenprease Aktivisten gemeinsam mit dem Europäischen Verband für Erneuerbare Energien (EREC) in einer Studie die Erkenntnis veröffentlich, dass bis zum Jahr 2050 regenerative Energien den weltweiten Energiebedar an Strom Wärme und Mobilität bereits zur Hälfte decken könnten, wenn die geeigneten Maßnahmen gesetzt werden. Ein weiterführender Report beschäftigt sich mit der Thematik rund um Windparks in der Nordsee.

Erste Erfahrungen konnten bereits Dänemark, Großbritanieren, Schweden und die Niederlande sammeln.
Deutschland hinkt auf Grund der Bürokratie wieder etwas hinten nach, doch auch bei uns wurde der Startschuss zum ersten Test mittlerweile gegeben. Der Baubeginn des erden Windparks Alpha Ventus wird etwa 45 Kilometer vor Borkum in Kürze beginnen.

Die Ergebnisse des Greenpeace-Reports basieren auf 118 geplanten Projekten und berücksichtigen zudem nationale und inter- nationale Zielsetzungen zum Ausbau von Offshore- Windenergie. Werden all diese Projekte realisiert, werden bis 2030 ins- gesamt 68.000 Megawatt Windkraftleistung in der Nordsee installiert. Unter Berück- sichtigung der Windverhältnisse und einer effizienten Vernetzung der Windparks unter- einander könnten so zwischen 2020 und 2030 247 Terawattstunden Strom erzeugt werden.

Laut dieser Greenpeace Studie sollen rund 71 Millionen Haushalte durch die o.g. Initiativen gänzlich mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Derzeit wird an einer Offshore Energielösung gearbeitet um die Versorgungssicherheit zur gewährleisten und um die gewonnene Energie vernünftig in das Stromnetz einspeisen zu können.

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