Demonstration gegen Kohlekraftwerke

Die Klima-Allianz ruft am 13. September zu einer Demonstration gegen die Nutzung von Kohle als Energieträger auf. Der Energieträger Kohle setzt im Vergleich zu anderen Energieträgern besonders viel CO2 frei. Dennoch sind alleine in Deutschland 20 neue Kohlekraftwerke in Planung. Vattenfall beispielsweise rechtfertigt die weitere Planung von Kohlekraftwerken mit neuen Technologien die den CO2 Ausstoß verringern sollen, wobei diese angesprochenen Maßnahmen nicht ausreichend erforscht und noch weit von der Markteinführung entfernt sind.

Gerade am Standort Jänschwalde muss der öffentliche Druck auf Vattenfall und die Bundesregierung erhöht werden, damit die irrsinnigen Pläne gestoppt werden. Nicht nur, dass dem Klima mit den hohen CO2-Emissionen weiter eingeheizt würde. Auch die Umsiedlung so vieler Menschen aus ihrem Heimatort ist für die Klima-Allianz als gesellschaftlich breites Bündnis nicht akzeptabel“, so Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forum Umwelt und Entwicklung.

Der Punkt ist, dass sich Vattenfall nicht auf einen verbindliche Auslaufzeit der alten Kraftwerksblöcke einlassen wird und auch nicht kann, da die Technik eben noch nicht ausgereift ist. Lediglich die Rede von einer klimafreundlichen Nutzung von Braunkohle reicht nicht aus um das Klima zu schützen. Die Gespräche rund um die “neuen Techniken” zur CO2 Abscheidung soll von der Tatsache ablenken, dass die alten als auch die neuen Kraftwerke klimaschädigend sind.

Die Demonstration wird am 13. September ab 14.00 Uhr direkt vor dem Kraftwerk stattfinden. Nach dem Deomnstration besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit mit einem Shuttlebus die Abrisskante der Tagebaue zu besichtigen und anschließend am Gottesdient der bedrohten Gemeinde Kerkwitz teilnzunehmen. Für ein anschließendes Abendprogramm wird ebenfalls gesorgt.

Quelle/Autor: umweltruf.de

Kommentieren