Atomkrieg würde Klima zerstören

Viele Köpfe zerbrechen sich den Kopf über den Klimawandel, Treibhausgase und wie wir das Klima zukünftig schonen können, doch alle diese Überlegungen könnten von einer Minute auf die andere sinnlos erscheinen und die bisher investierte Kraft und das investieerte Geld ebenso nutzlos angelegt sein, wenn es zu einem Atomschlag kommen würde. Forcher haben herausgefunden, dass bereits ein begrenzter Atomkrieg druch den Rauch der Brände die Erde über Jahre verdunkeln und so einen “nuklearen Winter” herbeiführen würde.

1990 war es bereits fast einmal soweit zwischen Indien und Pakistan. Wären hier die Knöpfe gedrückt und die Atombomben zur Zündung gebracht worden, wäre über der Nordhalbkugel nicht nur düster geworden, sondern es hätte auch einen sogenannten UV-Frühling gegeben und das Ozonloch hätte sich enorm vergrößert. Die Auswirkungen eines solchen Angriffs hätten sich fünf Jahre und länger hinziehen können. Die Langzeitschäden noch nicht eingerechnet.

Das ist das Ergebnis einer neuen Berechnung durch eine Gruppe um Michael Mills (Boulder), der berücksichtigt hat, was man seit Anfang der 80er-Jahre über die Atmosphäre gelernt hat: Die Rauchwolken der Bombenbrände würden rascher höher hinaufdringen als früher vermutet. Sie würden nicht nur die Erdoberfläche abschatten, sondern die obere Atmosphäre erwärmen, und zwar dadurch, dass der Ruß Sonnenenergie absorbiert: „Der Hauptgrund für die dramatische Ozonzerstörung ist das Heizen der Stratosphäre“, erklären die Forscher.

Unsere Ozonschicht schützt die Erde vor UV-Strahlen der Sonne. Wenn die UV Strahlen ungehindert in unsere Atmosphere eindringen könnten, würde dis die Biosphäre und die menschliche Gesunderheit erheblich beeinflussen. Kurz, ein Atomkrieg würde die gesamte Welt verändern und nicht nur die betreffenden Staaten.

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