Als besonders günstige Alternative zu Öl und Gas gelten Pelletheizungen. Doch zuletzt sind die Preise für die kleinen Holzstücke stark gestiegen. Die durchschnittlichen Preise für eine Kilowattstunde lagen laut des Centralen Agrar-Rohstoff-Marketings und Entwicklungsnetwerkes (carmen) im Februar 2007 für Pelletheizungen bei etwa 4 Cent, für Ölheizungen bei Knapp 5,5 Cent und für Gasheizungen sogar bei 6,5 Cent. Verbraucherschützer raten deshalb zum Energiemix, denn der Preis der Pellets ist in letzter Zeit drastisch gestiegen, alleine im Jahr 2006 um knapp 40%.

Alternativen bieten etwa die Wärmepumpen, welche die Erdwärme als Energiequelle nutzen oder aber Solarheizungen welche mit Solarkollektoren den Energiebedarf bei ausreichend sonnigem Wetter zwischen Mai und August decken. Bei der Pelletheizung bezuschusst der Staat die Kilowattstunde mit 24 Euro, mindestens aber 1000 Euro. Das kann sich bei Anschaffungskosten zwischen 10.000 und 14.000 Euro je nach Laufzeit lohnen, oder aber auch nicht.

Bei den Solarkollektoren werden pro Quadratmeter Kollektorfläche 40 Euro gefördert, mindestens aber 275 Euro gezahlt. Für die Wärmepumpe gibt es keinen Zuschuss, was in Verbindung von Bohrkosten in Höhe von ca. 10.000 Euro und der Tatsache das aufgrund der geringen Heizleistung solcher Systeme von etwa 35 – 40 grad zum Betrieb eines Heizkörpers zu wenig ist und sich deshalb nur zur Nutzung von Fußbodenheizungen eignet.

Alles in Allem ist es meistens sehr unrealistisch die komplette Energieversorgung umzustellen, denn die Solarkollektoren funktionieren nicht ganzjährig, die Wärmepumpen bringen nicht genügend Heizleistung und bei anhaltender Kostensteigerung der Pelletheizung ist auch diese Methode in absehbarer zeit aufgrund der hohen Nachfrage genauso teuer wie der konventionelle Heizkessel. Dieser aber ist aufgrund der Nutzung der Abwärme mittlerweile effizienter geworden, weshalb der Energieverbrauch sinkt und jede Stunde die gar nicht erst gebraucht wird, spart eben doch am meisten Geld.

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