Im Rahmen des Marktanreizprogramms wurde nun eine neuen Förderung zugesagt. Wer neben seiner Solarwärmeanlage noch einen energiesparenden Brennwertkessel installiert, bekommt einen Zuschuss von 750 Euro vom Bund.

Wir wollen damit das hohe Potenzial zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Erhöhung des Anteils von erneuerbarer Energien noch besser ausschöpfen

, so Sigmar Gabriel der Bundesumweltminister. Bereits in der Vergangenheit gab es Förderungen, günstige Kredite und Investitionshilfen für die Installation von Solarwärmeanlagen und energiesparenden Brennwertkessel, welche durch die neue Förderung noch interessanter gemacht werden sollen.

Das Bundesministerium bietet ebenfalls ein interessantes Rechenbeispiel. Eine durchschnittliche Erneuerung eine Einfamilienhauses mit einer 10qm großen Solarwärmeanlage und einem energiesparenden Brennwertkessel kostet rund 15.000 Euro. Wenn man die Förderungen voll ausschöpft, kann man mit einem Zuschuss von rund 1800 Euro und einem günstigen Finanzierungmodell rechnen.

Einen Nachteil hat diese Sache schon, man muss den gesamten Betrag vorfinanzieren, denn erst nach Fertigstellung kann man den Antrag auf diesen Zuschuss für den energiesparenden Brennwertkessel in Kombination mit einer Solarwärmeanlage stellen. Zuständige für die Vergabe dieses Zuschusses ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Diese Förderungen hat keine Einschränkungen und ist mit allen anderen Förderungen ohne Probleme kombinierbar, solange das Ausmaß der Förderung die Investitionskosten für die Sanierung nicht übersteigt.

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