Der VPB (Verband Privater Bauherren) weist auf die häufige Schimmelpilzbildung in Naubauten auf die durch Restfeuchtigkkeit aus der Bausphase auftritt.

Manche Familie dürfte in ihr Haus gar nicht erst einziehen. Der Schimmel macht es von vornherein unbewohnbar

, sagt der Verbandsvorsitzende Thomas Penningh.

Der Hauptgrund dieser Bildung von Schimmelpilzen in Neubauten sind Feuchtigkeit und Nässe während der Bauphase. Bei Feuchte und Nässe nisten sich diese Schimmelpilzsporen während der Bauphase in Wänden, Decken und Böden ein. Durch den immer größer werdenden Druck in der Bauindustrie arbeiten die Baufirmen nurnoch auf Quantität und Schnelligkeit anstatt auf Qualität. Das Dach ist gedeckt, die Fenster geschlossen, so beginnen sofort die Inneninstallationen, Innenausbau und Innenputz, ohne dass die Zimmer vorher ausgetrocknet werden. Da sich in Putz und Estrich sehr viel Feuchtigkeit befindet legt sich diese Feuchtigkeit an kalten Stellen nieder und es bilden sich Schimmelpilze. Diese Feuchtigkeit kann man nur durch Heizen und kosequntes Lüften aus den Räumen entfernen, doch dafür ist keine Zeit. Ausgemalt und schnellstmöglich übergeben sieht der Bau ja sehr gut aus, doch nach wenigen Wochen oder Monaten kommen dann die Schimmelpilzkulturen zum Vorschein.

Sobald der Schimmel dann bereits sichtbar ist ist es schon zu spät. Nur durch großzügige Sanierung der betroffenen Bauteile kann der Schimmel im Nachhinein noch entfernt. Doch die Kostenfrage ist meist nicht eindeutig geregelt. Doch gibt es schon gerichtliche Musterprozesse in denen die Gerichte Schimmelpilzbefall als grevierenden Bauschaden ansehen. Wichtig ist es, einen unabhängigen Bausachverständigen hinzu zu ziehen umd ie Beweise zu sichern und eventuelle Ansprüche gegen den Bauunternehmer bzw. die Wohnungsgenossenschaft geltend zu machen.

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